Veranstaltungskalender
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Robotermedizin

Robotermedizin

Art:
Komm ins Uniklinikum
Datum:
25.01.2018
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Ort:
Großer Hörsaal LKH
Vortragende:
Da Vinci & Co. Minimal-invasive Operationsmethoden der jüngsten Generation.

Prim. Univ.-Prof.Dr. Lukas Lusuardi (Universitätsklinik für Urologie der PMU), Prim. Univ.-Prof. Dr. Klaus Emmanuel (Universitätsklinik für Chirurgie der PMU)  

 

In den letzten Jahren konnten deutliche Fortschritte in der Entwicklung der Roboterchirurgie erreicht werden. Die Instrumente wurden bis zu 30% kleiner, der Bewegungsraum des Roboters konnte dramatisch gesteigert und die Bildqualität nochmals verbessert werden. Wir sind im Uniklinikum Salzburg in der glücklichen Lage, unseren Patientinnen und Patienten die neueste Generation des DaVinci-Systems anbieten zu können.
Im Rahmen der Veranstaltung werden die Vorteile der roboterassistierten Chirurgie präsentiert, die seit einigen Monaten den Patienten der Urologie und Allgemeinchirurgie des Uniklinikums zur Verfügung steht.

Besonders hervorzuhebende Positivmerkmale des Roboters sind die exzellenten, dem menschlichen Organismus überlegenen Freiheitsgrade der Instrumente (die menschlichen Gelenke haben zumeist zwei bis drei Freiheitsgrade, die Roboter-Instrumente weisen dagegen sieben Freiheitsgrade auf), die optimierte Einsicht in den Situs (3D-Kamerasystem mit bis zu zehnfacher optischer und bis zu 40-facher digitaler Vergrößerung), der Ausgleich des natürlichen Tremors des Operateurs und die ergonomischen Vorteile für den Chirurgen.

Bei den urologischen und viszeralchirurgischen roboterassistierten Operationen kommen die Vorzüge des Systems besonders zum Tragen. Prinzipiell sind dies Operationen, bei denen die optimierte Darstellung durch das vergrößerte 3D-Bild des Roboters optimale Bedingungen zur Präparation und Schonung wichtiger anatomischer Strukturen ermöglicht. Wie im Rahmen einer Prostatektomie, bei der Präparation der Nerven bei Rektumresektion und der Lymphadenektomie inklusive Schonung des Nervus recurrens bei der Ösophagusresektion.

Sehr vorteilhaft ist der Einsatz des OP-­Roboters außerdem beim intrakorporalen Nähen. Die vermehrten Freiheitsgrade der robotischen Endowrist-Instrumente erleichtern das Nähen von Anastomosen signifikant, was bei der Rekonstruktion nach Prostatektomien, Ösophagus- oder Pankreasresektionen genutzt wird.

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