Eltern sein heute - Kaum generationenübergreifende Wissensweitergabe
Eltern sein heute - Kaum generationenübergreifende Wissensweitergabe

Eltern sein heute - Kaum generationenübergreifende Wissensweitergabe

Erste Anlaufstelle für Eltern -  Die SALK Elternschule unterstützt seit 10 Jahren Mütter und Väter mit Workshops und Kursen

Mit der SALK-Elternschule bietet das Kinderzentrum am Salzburger Uniklinikum Eltern fachkundige Ansprechpartner für jede kindliche Entwicklungsstufe. Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann Stv. Dr. Christian Stöckl erklärt: „Die Geburt eines Kindes ist ein einzigartiges Erlebnis für Mütter und Kinder. Gerade bei Fragen und Entscheidungen rund um die Gesundheit ihrer Kinder sind die Eltern mit einer großen Menge an Information konfrontiert und häufig auf sich alleine gestellt. Es freut mich, dass sich so viele (werdende) Eltern auf dieses Ereignis gut vorbereiten wollen und das Angebot der Elternschule Salzburg in Anspruch nehmen. Die Elternschule Salzburg ist ein kompetenter und verlässlicher Begleiter in dieser wichtigen Zeit und bereichert die Zeit der Schwangerschaft und frühen Elternschaft durch praktische und nützliche Angebote. Im vergangenen Jahr gab es rund 14.000 Besucherkontakte bei 268 Veranstaltungen mit 3055 Besuchern.“

Die Elternschule feiert nun ihr 10-jähriges Bestehen. Familienlandesrätin Mag. Martina Berthold unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit der Elternschule und betont, wie wichtig diese Einrichtung für Salzburger Familien ist: „Nicht jede Mutter hat die Unterstützung einer Familie. Die Weitergabe von Wissen zu Schwangerschaft, Babyernährung und Erziehung von einer Generation zur nächsten ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Daher ist es wichtig, dass professionelle Beratung und verlässliche Begleitung Sicherheit geben, wenn es um wichtige medizinische Entscheidungen für die Kinder geht.“ Kooperationspartner der SALK-Elternschule sind außer dem Land Salzburg die Arbeiterkammer, das Salzburger Bildungswerk, die Salzburger Gebietskrankenkasse, die Lebenshilfe Salzburg und der Verein Selbstbewusst.

Primar Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl, Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde betont, dass die Elternschule nicht die persönliche Betreuung durch den Kinderarzt oder Gynäkologen ersetzt: „Im Gegenteil – die SALK Elternschule ist eine Ergänzung und Verstärkung der Information und ist auf Wissensvermittlung zur Gesundheitsvorsorge ausgerichtet.“ Das Besondere an der Schule sei die Multidisziplinarität, wobei die verschiedensten Mitarbeiter und Berufsgruppen der Frauenklinik und des Kinderzentrums den Familien ihr Wissen anbieten. Eltern können in der SALK Elternschule in mehreren, den Lebensabschnitten entsprechenden Modulen durch die Kindheit geführt werden. Natürlich können auch die Angebote einzeln genutzt werden. Inhalte über optimale Ernährung, Babypflege, ausgewogene Information bezüglich Impfen aber auch Hausrezepte im Krankheitsfall des Kindes werden in der SALK-Elternschule als Workshops und Kurse angeboten. „Das gemeinsame Ziel ist es, das Beste für die Gesundheit der Kinder zu erreichen. Unsere Experten sind Ansprechpartner für die Eltern und vermitteln ihr vielfältiges und praktisch anwendbares Wissen.“ sagt Primar Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl. Insbesondere die vertrauensvolle und enge Kooperation zwischen Kinder- und Frauenklinik führt zu einer optimalen Beratung und Versorgung der zukünftigen Mütter. Der Primar der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Univ.-Prof. Dr. Thorsten Fischer betont: „Wir wollen schon in der Schwangerschaft eine optimale Ausgangslage für Mutter und Kind ermöglichen. Die Elternschule versteht sich als ergänzendes Angebot zu unseren Geburtsvorbereitungskursen und bietet den frisch gebackenen Eltern zusätzlich Orientierung und Sicherheit.“ In der Elternschule arbeiten Fachkräfte aus dem Kinderzentrum und der Frauenklinik zum Wohl der Kinder zusammen.  ÄrztInnen, Diplom- Kinderkrankenschwestern, Diätassistentinnen etc. sowohl der Frauenklinik, Kinderklinik mit der Neonatologie als auch der Kinderchirurgie sind im Einsatz. Für Pflegedirektorin Margret Hader ist es wichtig, Eltern Orientierung in der Vielzahl an Informationen über Kinderheilkunde und Kinderpflege zu geben. „Die Elternschule am Kinderzentrum Salzburg bietet Eltern eine prophylaktische Wissensvermittlung zur Förderung der Gesundheit ihres Kindes nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen“, sagt Hader.

Kommunikation als wichtiger Aspekt der Elternschule

Als wichtigen Punkt nennt die Leiterin der Elternschule Rosemarie Huber das Thema Kommunikation: „Frauen und Männer möchten ihren Lebensalltag nicht mit ihrem Kind allein zu Hause verbringen. Sie suchen verstärkt nach Erfahrungs- und Meinungsaustausch in einer professionell moderierten Umgebung.“ In der Elternschule haben sie die Gelegenheit, andere Familien kennenzulernen und sich auch abseits der Veranstaltungen zu Ausflügen zu treffen.

Kompetente Begleitung vom ersten Lebenstag an

Der Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl, erklärt: „Die Elternschule hilft Eltern, ihre Kinder vom ersten Lebenstag an kompetent und gut zu begleiten. Da durch die Vielzahl an Informationen im Gesundheitswesen bei jungen Eltern manchmal auch Verwirrung entsteht, was zum Beispiel Ernährung, Impfungen oder Säuglingspflege betrifft, sehen wir es als wichtig an, dass sich Eltern über gute und praktische Informationen Wissen aneignen können.“ Beispielsweise ist das vielfältige Ernährungsangebot und verschiedene Therapieangebote im Kinderbereich für Eltern nur schwer einzuschätzen.

Der Schwangerschaftsverlauf bestimmt das spätere Leben für Mutter und Kind

Den medizinischen Experten Univ.-Prof. Dr. Thorsten Fischer und Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl liegt besonders die Prävention späterer Erkrankungen bei Mutter und Kind am Herzen. Die Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit dem angeschlossenen Eltern-Baby-Zentrum (Perinatalzentrum) beschäftigt sich intensiv mit der präventiven Beeinflussung späterer Erkrankungen, die bereits im Mutterleib während der Schwangerschaft „programmiert“ werden. „Unser Ziel ist es Präventionsmedizin bereits im Mutterleib und bei Kleinkindern zu betreiben“, betont Univ.-Prof. Dr. Thorsten Fischer. „Die enge und vertrauensvolle Kooperation unserer Frauenklinik und unserer Kinderklinik hilft den Salzburger Müttern und Vätern Informationen und sinnvolle und leicht umsetzbare Präventionsstrategien zugänglich zu machen“ Eine der sinnvollsten Maßnahmen, durch die Neugeborene dauerhaft positiv beeinflusst werden, ist die Vermeidung der Trennung von Mutter und Kind nach der Geburt. Das hat höchste Priorität.

Ein besonderer Schwerpunkt: Unfallverhütung

„Unfälle sind nach wie vor die Todesursache Nummer eins bei Kindern“, sagt Univ.-Prof. Sperl. „Kinder bis fünf Jahre sind besonders gefährdet.“ Am häufigsten passiert es zu Hause (in 2/3 der Fälle), bei Freizeitaktivitäten, im Verkehr und beim Sport. „Die Kollegen von der Kinderchirurgie, besonders Primar Univ.-Prof. Dr. Roman Metzger und sein Oberarzt Dr. Jan Bauer sind in der Unfallverhütung schon jahrelang sehr engagiert, gerade diese Kurse der Elternschule sind wichtig und auch beliebt.“ Bei Kindern bis fünf Jahren ist ein erhöhtes Unfallrisiko normal: Durch die beginnende Mobilität sind sie ständig neuen Gefahren ausgesetzt. In dieser Zeit passieren die meisten Unfälle in den eigenen vier Wänden. Die größten Gefahrenquellen: Sturz vom Wickeltisch bei den Kleinsten, Abstürze von Tischen, Sesseln und Treppen bis hin zu Verbrühungen, Trinken ätzender Substanzen oder Vergiftungen. Viel zu oft passiert es auch, dass Kinder im eigenen Swimmingpool oder im Biotop ertrinken – oder an Verkehrsunfällen beteiligt sind. Noch immer kommt es vor, dass sie als PKW-Insassen nicht oder nur unzureichend gesichert sind.

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