Veranstaltungskalender
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Herzinfarkt & Lebensqualität

Herzinfarkt & Lebensqualität

Art:
Komm ins Uniklinikum
Datum:
13.12.2018
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Ort:
Großer Hörsaal LKH
Vortragende:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Uta Hoppe (Universitätsklinik für Innere Medizin II der PMU), Prim. Univ.-Prof. DDr. Josef Niebauer, MBA; Mag. Andreas Egger, Mag. Bernhard Reich (Universitätsinstitut für präventive und rehabilitative Sportmedizin der PMU)

Die Bedeutung von Sport und Bewegung in der Kardiorehabilitation. Mit praktischen Übungen.

Leben ist Bewegung. Warum Bewegung gut tut und Nichtstun schadet.

Wer sich regelmäßig bewegt, hat mehr vom Leben, ist seltener im Krankenhaus und lebt länger. Wer viel sitzt ist nicht nur öfter im Krankenhaus und stirbt früher, sondern hat er weniger gesunde Lebensjahre. Das wird immer wieder durch große wissenschaftliche Studien belegt. Doch Bewegung ist nicht nur für die körperliche Gesundheit wichtig, sie regt auch die kognitive Leistung an und fördert das psychische Wohlbefinden. Bewegung ist somit ein ganzheitliches Therapeutikum.

Wäre jemand auf der Suche nach einem Medikament, das möglichst viele Beschwerden bessert und vor möglichst vielen Leiden bewahrt. Nach einer Arznei, die weitgehend nebenwirkungsfrei und gut zu dosieren ist. Es müsste außerdem ein Therapeutikum sein, das in allen Altersgruppen Körper, Geist und Seele fördert, eines, das Glücksgefühle und Selbstvertrauen hebt und das Gewicht und den Cholesterinspiegel senkt. Ein Wundermittel also! Wer das sucht, muss eigentlich nur ein Mittel finden, das die vielen positiven Wirkungen von regelmäßiger Bewegung vereint. So ein Medikament gibt es aber nicht. Vielmehr ist es die Bewegung selbst, die von allen Experten als Therapeutikum bezeichnet wird.

Dies gilt auch bei Herzerkrankungen wie z.B. einem Herzinfarkt oder einer Herzoperation, aber auch für Hochrisikopatienten wie Typ 2 Diabetiker. Patientinnen und Patienten können wieder an der ambulanten kardiologischen Rehabilitation des Universitätsinstituts für präventive und rehabilitative Sportmedizin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Institut für Sportmedizin des Landes Salzburg, teilnehmen. Sobald diese nach Antragstellung von den Kranken- und Pensionsversicherern bewilligt wird, werden die Kosten ohne Selbstbehalt – aktuell jedoch nur für Patienten der SVA und KFA - übernommen.


Nach der stationären Entlassung steht den Patienten ein interdisziplinäres Team wohnortnah und berufsbegleitend für eine Dauer von ca. 6 Wochen zur Seite. Das Team aus Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Diätologin, Sportwissenschaftern und Sozialarbeiter unterstützt die Patienten bei der steten Verbesserung und Steigerung ihrer Bewegungs- und Belastungsfähigkeit.
Anschließend wird für die Dauer von 6-9 Monaten durch gezielte körperliche Bewegung, Umstellung der Ernährung sowie besseren Umgang mit Stress Schritt für Schritt der Weg in ein neues genussvolles und gesundes Leben und auch in den beruflichen Alltag geebnet.

 

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