freies Protein S
Schein
Labor
Verfügbarkeit
Benötigtes Material
Behälter

Abnahme nüchtern
Einverständniserklärung notwendig
Vorbereitung des Patienten
Probengewinnung
Zu falschen Werten kann es bei folgenden Umständen kommen:
Weitere präanalytische Hinweise
Probenversand
Transporthinweis
Laborbereich
- CS 5100 3 - Spezielle Gerinnung (Siemens) - (CS_5000_3 - Zentrallabor LKH)
Methode
Störungen
Die Ergebnisse werden durch Konzentrationen an Heparin (unfraktionierte oder niedermolekulare Heparine) bis zu 1,5 U/mL, Bilirubin bis zu 18 mg/dL, Hämoglobin bis zu 200 mg/dL, Lipiden bis zu 1280 mg/dL, Thrombozyten bis zu 1011/L und Rheumafaktor bis zu 60 IU/mL nicht beeinflußt.
Hämolytische und trübe (z.B. ikterische/lipämische) Proben sollten nicht analysiert werden.
Der COAMATIC® Protein S-Freies wird durch die Faktor V Leiden Mutation (APC-R) nicht beeinflußt.
Kommentar
Alternatives Material
Links
zuständiger Akademiker/Akademikerin
LOINC-Code
Interpretation
Protein S ist ein Vitamin-K-abhängiges Plasmaprotein. Es fungiert als Cofaktor des aktivierten Protein Ca und hat somit gleichfalls Inhibitorfunktion im Gerinnungssystem. Protein S kommt im Plasma zu 40% als freies Protein S vor, 60% sind an das C4b bindende Protein komplexiert, einen Inhibitor des Komplementsystems. Nur das freie Protein S ist funktionell aktiv.
Da Protein S außer in der Leberzelle noch im Endothel gebildet wird, ist es bei Lebererkrankungen im Gegensatz zu Protein C kaum vermindert. Während der Cumarin-Langzeittherapie liegen die immunologisch gemessenen Werte des gesamten und freien Protein S höher als diejenigen des Protein C und deutlich höher als die der Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsfaktoren.
Das klinische Bild eines kongenitale Protein-S-Mangels ist ähnlich dem kongenitalen Protein-C-Mangel von vorwiegend venösen Thromboembolien, aber auch oberflächlichen Thrombophlebitiden und arteriellen Verschlüssen gekennzeichnet.
Angeborene Typen der Protein-S-Verminderung
Beim familiären, heterozygoten Protein-S-Mangel werden drei Typen unterschieden:
Erworbene Ursachen der Protein-S-Verminderung
Synthesestörungen: Seltener und weniger ausgeprägt als der erworbene Protein-C-Mangel kommt der erworbene Protein-S-Mangel vor bei
Umsatzstörungen: Generell kein wesentlicher Abfall bei der Verbrauchskoagulopathie.
Kommentar
| Name | Dateigröße | ||
|---|---|---|---|
| Derzeit keine Dokumente verfügbar | |||