Acetaminophen (Paracetamol)
Schein
Labor
Verfügbarkeit
Benötigtes Material
Behälter

Abnahme nüchtern
Einverständniserklärung notwendig
Vorbereitung des Patienten
Probengewinnung
Weitere präanalytische Hinweise
Kreuzreaktivität mit N-Acetylbenzochinonimin 300 mg/L beträgt 45,7%
Wechselwirkungen
Salicylamid bewirkt eine Verlängerung der Eliminationshalbwertszeit von Paracetamol.
Bei gleichzeitiger Gabe leberenzyminduzierender Substanzen (z.B. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin und Rifampicin) oder Alkoholmissbrauch können auch durch sonst unschädliche Dosen des Wirkstoffs Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden.
Die wiederholte Anwendung von Paracetamol über mehr als 1 Woche verstärkt die Wirkung von Antikoagulantien, gelegentliche Dosen von Paracetamol besitzen keine signifikanten Effekte.
Probenversand
Transporthinweis
Laborbereich
- Cobas 8000 Routinegerät - (C8000_RT - Zentrallabor LKH)
Methode
Störungen
Bei Proben mit ca. 50 mg/L Acetaminophen:
Hämolyse Höchstens 10% bis 4,0 g/L Hämoglobin
Ikterus Höchstens 10% bis 12,8 mg/dL Bilirubin
Lipämie Höchstens 10% bis 1332 mg/dL Triglyceride
Gesamtprotein Höchstens 10% bis 14,4 g/dL Gesamtprotein
Die analytische Sensitivität beträgt 0,7 mg/L
Kommentar
Alternatives Material
Links
zuständiger Akademiker/Akademikerin
LOINC-Code
Interpretation
Toxische Dosis: 150 mg/kg BW (body weight)
Antidot: N-Acetylcystein (300 mg/kg BW über 20 Stunden), wenn
- Ingestion > 150 mg/kg BW
- > 150 µg/ml in Plasma/Serum 4 Stunden nach Ingestion
- > 65 µg/ml in Plasma/Serum 8 Stunden nach Ingestion
Die Gefährdungseinschätzung hängt entscheidend von der korrekten Festlegung des Ingestionszeitpunktes ab. Wegen möglicher verzögerter Resorption sind Messwerte < 4 Stunden kontrollbedürftig.
Kommentar
Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Abdominalschmerz, Leberschaden, akutes Nierenversagen
TDM und Toxikologie
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