Oxalsäure
Schein
Labor
Verfügbarkeit
Benötigtes Material
Behälter

Abnahme nüchtern
Einverständniserklärung notwendig
Vorbereitung des Patienten
Probengewinnung
24h- Harn
Weitere präanalytische Hinweise
Ansäuerung mit 10ml konz. Salzsäure ( 37% )
Probenversand
Transporthinweis
Laborbereich
- Handmethode - Satellitenlabor - (SAT_HAND - Zentrallabor LKH)
Methode
Störungen
Hochkonzentrierte Ascorbinsäure kann ein Störfaktor sein. Es wird empfohlen, daß die Patienten
mindestens 48 h vor der Harngewinnung Vitamin C oder Vitamin-C-reiche Nahrungsmittel
meiden sollten.
Kommentar
Alternatives Material
Links
zuständiger Akademiker/Akademikerin
LOINC-Code
Interpretation
Allgemein:
Oxalsäure (Kleesäure) ist ein Nahrungsbestandteil, der im Darmlumen durch Komplexsalzbildung die Calciumresorption vermindert; in höheren Konzentrationen ist es giftig (LD ab ca. 5g). Bei der Ausscheidung von Oxalsäure mit dem Harn (v.a. als Calciumoxalat) unterscheidet man bei erhöhten Werten 2 Formen: primär bei Hyperoxalurie und sekundär nach vermehrter Oxalatzufuhr (z.B Rhabarber, Spinat, schwarzer Tee, Schokolade).
Hyperoxalurie (Oxalose), ist eine Sammelbezeichnung für zwei seltene autosomal-rezessiv erbliche Enzymdefekte mit Störung des Oxalsäurestoffwechsels. Die Ursache liegt bei TypI an Mangel von 2-Oxyglutarglyoxalat-Carboxylase, bei TypII an Mangel von D-Glyzeratdehydrogenase. Dadurch erfolgt eine erhöhte endogene Produktion von Oxalsäure, die bei normaler Nierenfunktion zunächst durch erhöhte Ausscheidung (physiol. Oxalurie bis zu 300mg/24Std.) kompensiert wird. Als Symptome zeigen sich Ablagerung von Calciumoxalatkristallen, vorwiegend im Nierengewebe, zum Teil auch in anderen Organen, Nephrolithiasis, Hämaturie.
Indikationen:
s. Feld "Indikationen" im Reiter "Allgemein"
Erhöht bei:
-
Erniedrigt bei:
-
Kommentar
Niere, Blutdruck, Elektrolyte
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