Karbohydrat-defizientes Transferrin (CDT)

Basisdaten

Schein

D

Labor

Zentrallabor LKH

Verfügbarkeit

2x/Woche

Benötigtes Material

Benötigtes Material

1 ml Serum

Behälter

Serum-Röhrchen
Serum-Röhrchen

Präanalytik

Abnahme nüchtern

Nein

Einverständniserklärung notwendig

Nein

    Vorbereitung des Patienten

    Probengewinnung

    Keine Antikoagulantien, kein EDTA- oder Heparin-Plasma verwenden.

    Weitere präanalytische Hinweise

    Kann außer bei Alkoholabusus unter Anderem erhöht sein bei:

  • bei primärer biliärer Zirrhose,
  • chronisch aktiver Hepatitis,
  • bei genetisch seltenen D-Varianten des Transferrins.
  • Probenversand

    Transporthinweis

    Analysegeräte

    Laborbereich

    • HPLC - Satellitenlabor - (SAT_HPLC - Zentrallabor LKH)

    Analytik

    Methode

    HPLC-Auftrennung

    Störungen

    Störpeaks bei hämolytischen und Ikterischen Proben

    Stark lipämische Proben mit PEG -Lsg. vorbereiten

    Kommentar

    Alternatives Material

    Links

    Details

    zuständiger Akademiker/Akademikerin

    Priv-Doz Mag. Dr. Thomas Felder Tel.:+43 (0)5 7255 - 58126

    LOINC-Code

    Interpretation

    Allgemein:

    Serumtransferrin ist ein eisentransportierendes Glykoprotein, das in 6 verschiedenen Isoformen mit unterschiedlicher Anzahl an Sialinsäureresten auftritt. Bei gesunden Personen dominiert die Tetrasialo-Isoform. Im Blut von Personen mit erhöhtem Alkoholkonsum treten die Asialo-, Mono-, Di- und Trisialo-Isoformen in höheren Konzentrationen auf. Die Asialo- und die Disialo-Isoformen werden zur Kalkulation von CDT herangezogen.

    Der CDT-Wert steigt ab einem täglichen Konsum von mehr als 60 g Ethanol (entspricht ca. 0,75 l Wein pro Tag) über 2 Wochen signifikant an, und normalisiert sich bei Alkoholabstinenz innerhalb von ca. 2 Wochen wieder. Damit eignet sich das CDT hervorragend zur Verlaufskontrolle bei Entziehungskuren oder zu forensischen und arbeitsmedizinischen Beurteilungen.

    Erhöht bei:

  • chronischem Alkoholmissbrauch
  • Kann außer bei Alkoholabusus unter Anderem erhöht sein bei:

  • bei primärer biliärer Zirrhose,
  • chronisch aktiver Hepatitis,
  • bei genetisch seltenen D-Varianten des Transferrins.
  • Kommentar

    Indikationen

    TDM und Toxikologie

    Funktionsgruppe

    Dokumente

    Document Information
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