Vitamin B6

Basisdaten

Schein

A

Labor

Zentrallabor LKH

Verfügbarkeit

1x/Woche

Benötigtes Material

Benötigtes Material

1 ml EDTA-Blut

Behälter

EDTA-Röhrchen
EDTA-Röhrchen

Präanalytik

Abnahme nüchtern

Ja

Einverständniserklärung notwendig

Nein

    Vorbereitung des Patienten

    Probengewinnung

    Blutproben sollten morgens vor dem Frühstück und vor einer eventuellen Medikamenteneinnahme aus der leicht gestauten Vene entnommen werden.

    Weitere präanalytische Hinweise

    Es wird ein separates lichtgeschütztes Röhrchen benötigt.

    Probenversand

    Probenmaterial vor Licht schützen.

    Transporthinweis

    Probenmaterial vor Licht schützen

    Analysegeräte

    Laborbereich

    Toxikologie HPLC Tel.:+43 (0) 5 7255 - 23017
    • HPLC (LaChrom) - Toxikologie - (TOXI_HPLC - Zentrallabor LKH)

    Analytik

    Methode

    HPLC-Auftrennung

    Störungen

    Kommentar

    Alternatives Material

    Links

    Details

    zuständiger Akademiker/Akademikerin

    Priv-Doz Mag. Dr. Thomas Felder Tel.:+43 (0)5 7255 - 58126

    LOINC-Code

    Interpretation

    Allgemein:

    Vitamin B6 umfasst die Substanzen Pyridoxin, Pyridoxal, Pyridoxamin sowie deren Phophatderivate. Die aktive Form des Vitamin B6 ist das Pyridoxal-5?-Phosphat (PLP), das als Coenzym an vielen enzymatischen Reaktionen beteiligt ist. Dazu gehören Synthese und Abbau der Aminosäuren, die Verstoffwechslung von Aminosäuren zu Kohlenhydraten, der Fettsäurehaushalt und die Katalyse der Bildung von Neurotransmittern und Hormonen. Isolierter Pyridoxinmangel ist alimentär selten; meist besteht eine Unterversorgung mit weiteren Vitaminen des Vitamin-B-Komplexes. Durch Mangel- oder Fehlernährung, gesteigerten Bedarf (z.B. Schwangerschaft, Laktation, chron. Hämodialyse) und chronische Einnahme von Medikamenten (z.B. hormonale Kontrazeptiva, Isoniazid) kann es zu Dermatitis im Nasen- u. Augenbereich, Entzündungen im Mund und an den Lippen, Schlaflosigkeit, nervösen Störungen, erhöhter Reizbarkeit, eisenrefraktärer, hypochromer mikrozytärer Anämie und Krämpfen im Säuglingsalter kommen. Hypervitaminosen: alimentär nicht bekannt; bei therapeutischer Anwendung hoher Dosierungen selten periphere, sensorische Neuropathie mit Gangstörungen, Reflexstörungen und Beeinträchtigung des Tast- und Temperaturempfindens.

    Indikationen:

    s. Feld "Indikationen" im Reiter "Allgemein"

    Erhöht bei:

    -

    Erniedrigt bei:

    -

    Kommentar

    Indikationen

    Nicht klassifizierbar

    Funktionsgruppe

    Dokumente

    Document Information
    Name Dateigröße
    Derzeit keine Dokumente verfügbar