Combined Test (freies beta-HCG, PAPP-A)

Basisdaten

Schein

C

Labor

Zentrallabor LKH

Verfügbarkeit

1x/Woche (Mi)

Benötigtes Material

Benötigtes Material

1 ml Serum

Behälter

Serum-Röhrchen
Serum-Röhrchen

Präanalytik

Abnahme nüchtern

Nein

Einverständniserklärung notwendig

Nein

    Vorbereitung des Patienten

    Probengewinnung

    Weitere präanalytische Hinweise

    Probenversand

    Transporthinweis

    BItte Schwangerschaftswoche und Schwangerschaftstag im Feld Bemerkung eintragen

    Analysegeräte

    Laborbereich

    Automatenlabor Tel.:+43 (0) 5 7255 - 23060
    • Cobas 8000 Routinegerät - (C8000_RT - Zentrallabor LKH)

    Analytik

    Methode

    Elektro-Chemilumineszenz ImmunoAssay

    Störungen

    Kommentar

    Alternatives Material

    Links

    Details

    zuständiger Akademiker/Akademikerin

    Alle Akademiker Tel.:+43 (0)5 7255 - 23001

    LOINC-Code

    Interpretation

    Humanes Choriongonadotropin (hCG) ist ein Glykohormon, das aus zwei Untereinheiten, der Alpha- und der Beta-Kette besteht. Biologisch aktiv ist das intakte Hormon (Total-hCG), dennoch zirkulieren im Blut schwangerer Frauen kleine Fraktionen der Alpha- und der Beta-Einheit in ungebundener Form.

    Da das freie Beta-hCG weniger als 1 % des Total-hCG ausmacht, werden zur Feststellung der Schwangerschaft sinnvollerweise keine Tests verwendet, die nur für die freie Beta-Untereinheit spezifisch sind. Hierfür ist die Analyse (Total-)"Beta-h-Choriongonadotropin (ß-HCG)" besser geeignet.

    Die Bestimmung des freien Beta-hCGs ist im Rahmen des Screenings auf Chromosomenstörungen gemeinsam mit der Analyse PAPP-A, insbesondere der Trisomie 21, im ersten Trimester der Schwangerschaft von Bedeutung (First-Trimester-Screening).

    PAPP-A ist ein vom Synzytiotrophoblast gebildetes Glykoprotein, das am Tag 21 post conceptionem im mütterlichen Plasma nachweisbar wird. Mit zunehmendem Gestationsalter kommt es im mütterlichen Plasma zu einer Zunahme der Konzentration von PAPP-A.

    Beim Down-Syndrom ist die Konzentration von PAPP-A im ersten Trimenon vermindert und erreicht im zweiten Trimenon allmählich wieder normale Werte. Ursache dafür ist eine Reifungsstörung der Plazenta.

    Eingesetzt wird PAPP-A in Kombination mit Beta-HCG und der Messung der nuchalen Transluzenz (Ultraschall), um in der 11.-14. SSW ein effektives Down-Screening zu ermöglichen.

    Indikationen:

    Screening auf Down-Syndrom in der 11.-14. SSW, gemeinsam mit Beta-HCG und nuchalen Transluzenz.

    Erniedrigt bei:

    Beim Down-Syndrom ist die Konzentration von PAPP-A im ersten Trimenon vermindert und erreicht im zweiten Trimenon allmählich wieder normale Werte.

    Kommentar

    Indikationen

    Funktionsgruppe

    Dokumente

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