Gesamteiweiss im Spontanharn (CDK)
Schein
Labor
Verfügbarkeit
Benötigtes Material
Behälter

Abnahme nüchtern
Einverständniserklärung notwendig
Vorbereitung des Patienten
Probengewinnung
Weitere präanalytische Hinweise
Probenversand
Transporthinweis
Laborbereich
- HPLC - Satellitenlabor - (SAT_HPLC - Zentrallabor LKH)
- Cobas 8000 Routinegerät - (C8000_RT - Zentrallabor LKH)
- CDK_COBAS Pro - (COBAS Pro - Zentrallabor CDK)
Methode
Störungen
Hämoglobin stört.
Harnstoff: Bis zu einer Konzentration von 1300 mmol/l (7809 mg/dl) wurden keine signifikanten Interferenzen von Harnstoff festgestellt.
Die Medikamente Levodopa, Methyldopa und Cefoxitinnatrium stören in therapeutischen Konzetrationen. Dasselbe gilt für Kontrastmittel mit organisch gebundenem Jod. In sehr seltenen Fällen kann eine Gammopathie, insbesondere vom Typ IgM (Waldenström-Makroglobulinämie), zu unzuverlässigen Ergebnissen führen.
Kommentar
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zuständiger Akademiker/Akademikerin
LOINC-Code
Interpretation
Gesamteiweiß im Harn setzt sich aus glomerulär filtrierten Proteinen, renalen Proteinen und Proteinen aus dem Harntrakt zusammen. Zur Orientierung kann die Untersuchung zuerst im morgendlichen Spontanurin durchgeführt werden. Die Berechnung der => Protein/Kreatinin-Ratio im Spontanharn ist eine Möglichkeit um Verdünnungseffekte auszuschalten. Goldstandard zur Beurteilung einer pathologischen Proteinausscheidung ist der 24h Sammelurin.
Bei wiederholt nachgewiesener erhöhter Ausscheidung von Gesamteiweiß, pathologischem Urinsediment oder pathologischer Nierenfunktion sowie systemischen Erkrankungen, wird als weiterführende Analyse das => Harnprotein-Muster empfohlen.
Kommentar
Niere, Blutdruck, Elektrolyte
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