Phenytoin (CDK)

Basisdaten

Notfall

Schein

CN, CR

Labor

Zentrallabor CDK

Verfügbarkeit

Täglich von 00:00 - 24:00 Uhr

Benötigtes Material

Benötigtes Material

1 ml Heparin-Plasma

Behälter

Heparin-Röhrchen
Heparin-Röhrchen

Präanalytik

Abnahme nüchtern

Nein

Einverständniserklärung notwendig

Nein

    Vorbereitung des Patienten

    Probengewinnung

    Weitere präanalytische Hinweise

    Probenversand

    Transporthinweis

    Analysegeräte

    Laborbereich

    Klinische Chemie (CDK)
    • Handmethode - Satellitenlabor - (SAT_HAND - Zentrallabor LKH)
    • HPLC - Satellitenlabor - (SAT_HPLC - Zentrallabor LKH)
    • Cobas 8000 Routinegerät - (C8000_RT - Zentrallabor LKH)
    • CDK_COBAS Pro - (COBAS Pro - Zentrallabor CDK)

    Analytik

    Methode

    KIMS (kinetic interaction of microparticles in a solution)

    Störungen

    Interferenzen bei Proben mit ca. 11 mg/l (46,5 µmol/l) Carbamazepin:

    Hämolyse höchstens 10% bis maximal 7,5 g/lHämoglobin

    Ikterus höchstens 10% bis maximal 20,1 mg/dl Bilirubin

    Lipämie höchstens 10% bis maximal 2164 mg/dl Triglyceride

    Gesamtprotein höchstens 10% bis maximal 4 bis 10 g/dl Gesamtprotein

    Kommentar

    Alternatives Material

    Links

    Details

    zuständiger Akademiker/Akademikerin

    Priv-Doz Mag. Dr. Thomas Felder Tel.:+43 (0)5 7255 - 58126

    LOINC-Code

    Interpretation

    Phenytoin ist eines der häufigsten verordneten Antikonvulsiva und wird gelegentlich auch als myokardiales Antiarrhythmikum eingesetzt. Zwischen den Serumspiegeln und sowohl der therapeutischen Wirkung als auch der Toxizität wurde eine enge Korrelation nachgewiesen. Klinische Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Toxizität des Phenytoins bei Patienten mit Nierenerkrankungen erhöht ist. Die Toxizität des Phenytoins wirkt sich hauptsächlich auf das ZNS aus. Toxische Konzentrationen können zu Nystagmus, Schwindel, Ataxie, Psychosen und sogar Krämpfen führen. Bei Dauerbehandlungen wurden Störungen des lymphatischen Systems, Zahnfleischhyperplasien, Anämien und Osteomalazie beobachtet. Häufigkeit und Schweregrad der dosisabhängigen toxischen Nebenwirkungen steigen bei Serumwerten über 20 µg/ml an. Bei den meisten Patienten wird die beste Kontrolle der Krampfanfälle erzielt, wenn die Serumspiegel des Phenytoins im Bereich von 10 - 20 mg/L liegen.

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