Phenytoin (CDK)
Notfall
Schein
Labor
Verfügbarkeit
Benötigtes Material
Behälter

Abnahme nüchtern
Einverständniserklärung notwendig
Vorbereitung des Patienten
Probengewinnung
Weitere präanalytische Hinweise
Probenversand
Transporthinweis
Laborbereich
- Handmethode - Satellitenlabor - (SAT_HAND - Zentrallabor LKH)
- HPLC - Satellitenlabor - (SAT_HPLC - Zentrallabor LKH)
- Cobas 8000 Routinegerät - (C8000_RT - Zentrallabor LKH)
- CDK_COBAS Pro - (COBAS Pro - Zentrallabor CDK)
Methode
Störungen
Interferenzen bei Proben mit ca. 11 mg/l (46,5 µmol/l) Carbamazepin:
Hämolyse höchstens 10% bis maximal 7,5 g/lHämoglobin
Ikterus höchstens 10% bis maximal 20,1 mg/dl Bilirubin
Lipämie höchstens 10% bis maximal 2164 mg/dl Triglyceride
Gesamtprotein höchstens 10% bis maximal 4 bis 10 g/dl Gesamtprotein
Kommentar
Alternatives Material
Links
zuständiger Akademiker/Akademikerin
LOINC-Code
Interpretation
Phenytoin ist eines der häufigsten verordneten Antikonvulsiva und wird gelegentlich auch als myokardiales Antiarrhythmikum eingesetzt. Zwischen den Serumspiegeln und sowohl der therapeutischen Wirkung als auch der Toxizität wurde eine enge Korrelation nachgewiesen. Klinische Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Toxizität des Phenytoins bei Patienten mit Nierenerkrankungen erhöht ist. Die Toxizität des Phenytoins wirkt sich hauptsächlich auf das ZNS aus. Toxische Konzentrationen können zu Nystagmus, Schwindel, Ataxie, Psychosen und sogar Krämpfen führen. Bei Dauerbehandlungen wurden Störungen des lymphatischen Systems, Zahnfleischhyperplasien, Anämien und Osteomalazie beobachtet. Häufigkeit und Schweregrad der dosisabhängigen toxischen Nebenwirkungen steigen bei Serumwerten über 20 µg/ml an. Bei den meisten Patienten wird die beste Kontrolle der Krampfanfälle erzielt, wenn die Serumspiegel des Phenytoins im Bereich von 10 - 20 mg/L liegen.
Kommentar
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