Haptoglobin

Basisdaten

Notfall

Schein

A, N

Labor

Zentrallabor LKH

Verfügbarkeit

Täglich von 00:00 - 24:00 Uhr

Benötigtes Material

Benötigtes Material

1 ml Heparin-Plasma

Behälter

Heparin-Röhrchen
Heparin-Röhrchen

Präanalytik

Abnahme nüchtern

Nein

Einverständniserklärung notwendig

Nein

    Vorbereitung des Patienten

    Probengewinnung

    Weitere präanalytische Hinweise

    In sehr seltenen Fällen kann eine Gammopathie, insbesondere vom Typ IgM (Waldenström-Makroglobulinämie), zu unzuverlässigen Ergebnissen führen.

    Probenversand

    Transporthinweis

    Analysegeräte

    Laborbereich

    Notfall-Labor Tel.:+43 (0) 5 7255 - 23011
    • Cobas 8000 Routinegerät - (C8000_RT - Zentrallabor LKH)
    • Cobas 8000 Notfalllabor - (C8000_NF - Zentrallabor LKH)

    Analytik

    Methode

    Immunologischer Trübungstest

    Störungen

  • Rheumafaktoren <100 IU/mL stören nicht.
  • Bei Haptoglobinkonzentration über 1200 mg/dL kann der High-Dose-Hook-Effekt auftreten.
  • In sehr seltenen Fällen kann eine Gammopathie, insbesondere vom Typ IgM (Waldenström-Makroglobulinämie), zu unzuverlässigen Ergebnissen führen.
  • Kommentar

    Alternatives Material

    Links

    Details

    zuständiger Akademiker/Akademikerin

    Alle Akademiker Tel.:+43 (0)5 7255 - 23001

    LOINC-Code

    Interpretation

    Allgemein:

    Haptoglobin (HP)

    HP ist ein Akute-Phase-Protein, das als Antioxidans und als Fänger für freies Hämoglobin dient. Liegt eine Freisetzung von Hämoglobin (durch eine Hämolyse) vor, dann kommt es zu einer Erniedrigung des HP-Spiegels.

  • Wenn gleichzeitig eine Akute-Phase-Reaktion abläuft (bakterieller Infekt) wird HP verstärkt gebildet, was dazu führen kann, dass eine leichtgradige Hämolyse nicht durch eine HP-Erniedrigung auffällt. Es sollte zusätzlich zu HP immer CRP bestimmt werden, um den Wert im Kontext richtig zu interpretieren.
  • Eine Hämolyse von täglich 50ml Erythrozyten (15g Hämoglobin) ist ausreichend, um HP total aus dem Plasma zu entfernen.

  • HP ist erniedrigt bei:

  • immunhämolytischer Hämolyse (Autoimmunhämolyse vom Wärme- und vom Kältetyp)
  • mikroangiopathischen Hämolysen
  • mechanischer Hämolyse (Herzklappe)
  • medikamentöser Hämolyse
  • infektiöser Hämolyse (Malaria)

  • HP ist erhöht bei:

  • Akute-Phase-Reaktionen, z.B. bakterielle Infekte
  • Intra- und extrahepatischer Cholestase, M. Hodgkin, nephrotisches Syndrom, rheumatoide Arthritis, Eisenmangel-Anämie.
  • Neu-Synthese unbekannter Ursache, wie: Multiples Myelom, Amyloidose.
  • Kommentar

    Indikationen

    Hämatologie

    Funktionsgruppe

    Dokumente

    Document Information
    Name Dateigröße
    Derzeit keine Dokumente verfügbar