Kernhaltige Erythrocyten (NRBC)
Schein
Labor
Verfügbarkeit
Benötigtes Material
Behälter

Abnahme nüchtern
Einverständniserklärung notwendig
Vorbereitung des Patienten
Probengewinnung
Zu lange Stauung (über 2 min.) vermeiden
EDTA-Röhrchen bis zur Markierung füllen und nach der Entnahme mehrmals Schwenken um eine Gerinnselbildung zu verhindern
Weitere präanalytische Hinweise
Proben möglichst unverzüglich an das Labor weiterleiten
Probenversand
Transporthinweis
Laborbereich
- XN2000 - Ambulanzlabor (Sysmex) - (SYS_AMB - Zentrallabor LKH)
- Handmethode - Ambulanz - (AMB_HAND - Zentrallabor LKH)
- SP-10 (Sysmex) - (SP_10 - Zentrallabor LKH)
Methode
Störungen
Kommentar
Alternatives Material
Links
zuständiger Akademiker/Akademikerin
LOINC-Code
Interpretation
Kernhaltige Erythrozyten (Erythroblasten, Normoblasten, nucleated red blood cells (NRBC)) kommen physiologischerweise nur bei Neugeborenen im peripheren Blut vor, da ein Teil der Hämatopoese zur Geburt noch in Leber und Milz stattfindet.
Nach der Neugeborenenperiode können Erythroblasten ein Hinweis auf eine hämolytische Anämie oder auf eine Schrankenstörung des Knochenmarks im Rahmen eines neoplastischen Geschehens sein. Die Bestimmung erfolgt deshalb automatisch immer gemeinsam mit einem Blutbild.
Bei Vorhandensein von Erythroblasten wird der Leukozytenwert automatisch korrigiert.
Kommentar
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