Chromogranin A
Schein
Labor
Verfügbarkeit
Benötigtes Material
Behälter

Abnahme nüchtern
Einverständniserklärung notwendig
Vorbereitung des Patienten
Die Einnahme von Protonenpumpenhemmern führt zu falsch erhöhten Werten - Blutabnahme frühestens 4 Tage nach Absetzen für korrekt Werte empfohlen.
Probengewinnung
Weitere präanalytische Hinweise
Probenversand
Transporthinweis
Laborbereich
- ELISA (Handmethode) - Satellitenlabor - (SAT_EIA - Zentrallabor LKH)
Methode
Störungen
Die Anwesenheit sehr hoher Aktivität des Rheumafaktors IgM kann zu fehlerhaften Ergebnissen führen
Kommentar
Alternatives Material
Links
zuständiger Akademiker/Akademikerin
LOINC-Code
Interpretation
Allgemein
Chromogranine sind an der Bildung, Prozessierung und der Exozytose chromaffiner neuroendokriner Vesikel beteiligt. Chromogranin A ist der am besten untersuchte Vertreter dieser Gruppe; es ist ein saures, hydrophiles Protein von 439 Aminosäuren mit einem Molekulargewicht von 49 kD. Durch ihre ubiquitären Verteilung im neuroendokrinen System und im Nervensystem und aufgrund ihrer Co-Sekretion mit Peptidhormonen und biogenen Aminen sind Chromogranine Indikatoren der sympathoadrenalen Aktivität und Marker der Sekretionsrate normaler und neoplastischer neuroendokriner Zellen.
Erhöht bei:
Carcinoiden (hier werden die höchsten Werte beschrieben), endokrinen Pankreas-Tumoren, Neuroblastomen, Phäochromozytome (besonders bei malignen Fällen.), Fällen von Tumoren der Lunge, Prostata, Colon und Mamma mit neuroendokriner Differenzierung
Leicht erhöht bei:
Essentieller Hypertonie infolge eines gesteigerten Sympathikotonus, sowie bei reduzierter Leberfunktion infolge einer verminderten Elimination. Bei Niereninsuffizienz kann es in Abhängigkeit vom Schweregrad (Creatinin >3 mg/dl) zu stark erhöhten Werten kommen, ebenso bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz.
Kommentar
Niere, Blutdruck, Elektrolyte
Herz_Kreislauf, Lunge
Malignes Wachstum
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