Chromogranin A

Basisdaten

Schein

A

Labor

Zentrallabor LKH

Verfügbarkeit

1x/Woche

Benötigtes Material

Benötigtes Material

3 ml EDTA-Blut

Behälter

EDTA-Röhrchen
EDTA-Röhrchen

Präanalytik

Abnahme nüchtern

Ja

Einverständniserklärung notwendig

Nein

    Vorbereitung des Patienten

    Die Einnahme von Protonenpumpenhemmern führt zu falsch erhöhten Werten - Blutabnahme frühestens 4 Tage nach Absetzen für korrekt Werte empfohlen.

    Probengewinnung

    Weitere präanalytische Hinweise

    Probenversand

    Transporthinweis

    Analysegeräte

    Laborbereich

    • ELISA (Handmethode) - Satellitenlabor - (SAT_EIA - Zentrallabor LKH)

    Analytik

    Methode

    Enzymatischer Farbtest (ELISA)

    Störungen

    Die Anwesenheit sehr hoher Aktivität des Rheumafaktors IgM kann zu fehlerhaften Ergebnissen führen

    Kommentar

    Alternatives Material

    Links

    Details

    zuständiger Akademiker/Akademikerin

    Priv-Doz. Mag. Dr. Hannes Oberkofler Tel.:+43 (0)5 7255 - 23030

    LOINC-Code

    Interpretation

    Allgemein

    Chromogranine sind an der Bildung, Prozessierung und der Exozytose chromaffiner neuroendokriner Vesikel beteiligt. Chromogranin A ist der am besten untersuchte Vertreter dieser Gruppe; es ist ein saures, hydrophiles Protein von 439 Aminosäuren mit einem Molekulargewicht von 49 kD. Durch ihre ubiquitären Verteilung im neuroendokrinen System und im Nervensystem und aufgrund ihrer Co-Sekretion mit Peptidhormonen und biogenen Aminen sind Chromogranine Indikatoren der sympathoadrenalen Aktivität und Marker der Sekretionsrate normaler und neoplastischer neuroendokriner Zellen.

    Erhöht bei:

    Carcinoiden (hier werden die höchsten Werte beschrieben), endokrinen Pankreas-Tumoren, Neuroblastomen, Phäochromozytome (besonders bei malignen Fällen.), Fällen von Tumoren der Lunge, Prostata, Colon und Mamma mit neuroendokriner Differenzierung

    Leicht erhöht bei:

    Essentieller Hypertonie infolge eines gesteigerten Sympathikotonus, sowie bei reduzierter Leberfunktion infolge einer verminderten Elimination. Bei Niereninsuffizienz kann es in Abhängigkeit vom Schweregrad (Creatinin >3 mg/dl) zu stark erhöhten Werten kommen, ebenso bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz.

    Kommentar

    Indikationen

    Niere, Blutdruck, Elektrolyte

    Herz_Kreislauf, Lunge

    Funktionsgruppe

    Dokumente

    Document Information
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