Teicoplanin
Blutabnahme: unmittelbar vor der nächsten Dosierung
Schein
Labor
Verfügbarkeit
Benötigtes Material
Behälter

Abnahme nüchtern
Einverständniserklärung notwendig
Vorbereitung des Patienten
Probengewinnung
Blutabnahme: unmittelbar vor der nächsten Dosierung;
Das Probenmaterial sollte unmittelbar nach Probengewinnung ins Labor gebracht werden.
Weitere präanalytische Hinweise
Talspiegel: 15-30 mg/l (Erhaltungsphase; indikationsabhängig);
Für den Assay können Serum oder Plasmaproben (EDTA, Lithium-Heparin, Natrium-Heparin, Natriumcitrat) verwendet werden. Die nicht ordnungsgemäße Zentrifugation der Proben kann zu fehlerhaften Ergebnissen führen. In sehr seltenen Fällen können Patientenproben heterophile Antikörper enthalten, die mit dem QMS Teicoplanin Assay falsch niedrige Ergebnisse hervorbringen können.
Probenversand
Transporthinweis
Laborbereich
- CDx90 - (CDx90 - Zentrallabor LKH)
Methode
Störungen
Für den Assay können Serum oder Plasmaproben (EDTA, Lithium-Heparin, Natrium-Heparin, Natriumcitrat) verwendet werden. Die nicht ordnungsgemäße Zentrifugation der Proben kann zu fehlerhaften Ergebnissen führen. In sehr seltenen Fällen können Patientenproben heterophile Antikörper enthalten, die mit dem QMS Teicoplanin Assay falsch niedrige Ergebnisse hervorbringen können.
Kommentar
Alternatives Material
Serum
Links
zuständiger Akademiker/Akademikerin
LOINC-Code
Interpretation
Allgemein:
Teicoplanin (TargocidR), ein Glycopeptid mit antibiotischer Wirkung aus der Vancomycin-Ristocetin-Gruppe, das strukturell mit Vancomycin verwandt ist, insofern beide ein Heptapeptid Backbone enthalten. Das Wirkungsspektrum umfasst aerobe und anaerobe grampositive Keime. besonders wirksam ist es gegen Staphylokokken, Streptokokken und Enterokokken. Es hemmt die Murinsynthese durch Bindung an das endständige D-Alanyl-D-Alanin des UDG-Muramyl-pentapeptids und verhindert somit die Elongation der Peptidoglykankette und ihre Quervernetzung.
Indikationen:
- komplizierte Haut- und Weichteilinfektionen
- Knochen- und Gelenkinfektionen
- nosokomiale Pneumonien
- ambulant erworbene Pneumonien
- komplizierte Harnwegsinfektionen
- infektiöse Endokarditis
- Peritonitis, assoziiert mit kontinuierlicher ambulanter Peritonealdialyse (CAPD),
- Bakterieämie, die im Rahmen einer der oben aufgelisteten Indikationen auftritt
Kommentar
TDM und Toxikologie
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