Lupus Antikoagulans (Test 2 - Silica)

Basisdaten

Schein

G

Labor

Zentrallabor LKH

Verfügbarkeit

Werktags zu Routinezeiten

Benötigtes Material

Benötigtes Material

3 ml Citratblut

Behälter

Gerinnungsröhrchen
Gerinnungsröhrchen

Präanalytik

Abnahme nüchtern

Nein

Einverständniserklärung notwendig

Nein

    Vorbereitung des Patienten

    Probengewinnung

    Weitere präanalytische Hinweise

    Die Analyse ist nicht für Tests an Patienten unter Heparin-Antikoagulanstherapie geeignet.

    Probenversand

    Transporthinweis

    Analysegeräte

    Laborbereich

    • CS 5100 3 - Spezielle Gerinnung (Siemens) - (CS_5000_3 - Zentrallabor LKH)

    Analytik

    Methode

    Fibrinbildungsdetektion

    Störungen

    Kommentar

    Alternatives Material

    Links

    Details

    zuständiger Akademiker/Akademikerin

    Univ.Prof. Dr. Janne Cadamuro Tel.:+43 (0)5 7255 - 57263

    LOINC-Code

    Interpretation

    Allgemein:

    Die Lupus-PTT (Test 2) ist eine PTT auf Silicabasis und dient bei der Erfassung eines Anti-Phospholipid-Syndroms als Zweittestneben dem Test 1 (DRVV-Test)

    Die Abklärung eines Anti-Phospholipidsyndroms sollte immer die Analysen "Lupusantikoagulans" (ein DRVV-Test, ähnlich einer PTT in zwei Stufen), "Anti-Cardiolipin-Antikörper" und "Anti-ß2-Glykoprotein-Antikörper" umfassen.

    Zu den einzelnen Analyse s. entsprechende Einträge.

    Bzgl. Lupusabklärung s. Interpretationsfeld der Analyse "Lupus Antikoagulans (Test 1)"

    Liegt das Ergebnis unter dem Referenzbereich, so kann man einen Lupus-AK ausschließen. Ist der Wert größer wird der sog. Rosner-Index angeschlossen. Dieser errechnet sich wie folgt:

    Rosner Index = [KCT (50:50 Mischung aus PP und NP) - KCT (NP)] / KCT (PP)

    NP: Normal-Plasma

    PP: Patienten-Plasma

    Ergibt sich hier ein Wert unter 0.15 ist das Vorliegen eines Lupus-AK ebenfalls eher unwahrscheinlich. Ist der Wert jedoch größer 0.15 bestätigt dies einen AK.

    Eine Beurteilung der Testergebnisse sollte nur in Kombionation mit der Klinik des Patienten und den oben beschrieben Analysen erfolgen.

    CAVE: Die Diagnose eines Antiphospholipid-Syndroms darf nur gestellt werden wenn:

    1. eine Klinische Diagnose einer Thrombose, eines Aborts oÄ besteht

    UND

    2. Anti-Cardiolipin-AK, ß2-Glykoprotein-AK, oder Lupus-AK nachweisbar sind

    UND

    3. die entsprechenden AK nach 12 Wochen weiterhin bestehen.

    Kommentar

    Indikationen

    Funktionsgruppe

    Dokumente

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