CA 12-5 Markerprotein

Basisdaten

Schein

A

Labor

Zentrallabor LKH

Verfügbarkeit

Täglich zu Routinezeiten

Benötigtes Material

Benötigtes Material

1 ml Serum

Behälter

Serum-Röhrchen
Serum-Röhrchen

Präanalytik

Abnahme nüchtern

Nein

Einverständniserklärung notwendig

Nein

    Vorbereitung des Patienten

    Probengewinnung

    Weitere präanalytische Hinweise

    Bei Patienten unter Therapie mit hohen Biotin-Dosen (> 5 mg/Tag) sollte die Probenentnahme mindestens 8 Stunden nach der letzten Applikation erfolgen.

    Probenversand

    Transporthinweis

    Analysegeräte

    Laborbereich

    Automatenlabor Tel.:+43 (0) 5 7255 - 23060
    • Cobas 8000 Routinegerät - (C8000_RT - Zentrallabor LKH)

    Analytik

    Methode

    Elektro-Chemilumineszenz ImmunoAssay

    Störungen

    Es wurden keine Einflüsse durch Rheumafaktoren bis zu einer Konzentration von 1200 IU/mL beobachtet.

    Kein High-dose Hook-Effekt bei CA 125-Konzentrationen bis 50000 U/mL.

    In seltenen Einzelfällen können Störungen durch extrem hohe Titer von Antikörpern gegen Analyt-spezifische Antikörper, Streptavidin sowie Ruthenium auftreten. Diese Einflüsse werden durch eine entsprechende Testanordnung minimiert.

    Kommentar

    Alternatives Material

    Links

    Details

    zuständiger Akademiker/Akademikerin

    Alle Akademiker Tel.:+43 (0)5 7255 - 23001

    LOINC-Code

    Interpretation

    Allgemein:

    CA 12-5 gehört zur Familie der Hybridom-definierten Tumormarker.

    Erhöhte CA 12-5-Serumkonzentrationen werden häufig bei Patientinnen mit epithelialen Ovarialkarzinomen und Adenokarzinomen des Endometriums oder der Tuben gefunden. Ebenso können erhöhte CA 12-5-Serumwerte auch bei nichtgynäkologischen Malignomen wie Pankreaskarzinom (als Zweitmarker nach CA 19-9) und Patientinnen mit gutartigen Tumoren oder anderen benignen Erkrankungen wie akute Adnexitis, Endometriose, Peritonitis und chronischen Lebererkrankungen transitorisch beobachtet werden, die sich bei klinischer Besserung wieder normalisieren (Kontrolle im Abstand von mindestens 2 Wochen).

    Während der Schwangerschaft, Stillperiode, Menstruation bzw. Postmenopause können gesunde Frauen erhöhte CA 12-5-Werte aufweisen. In Ergüssen (Pleura, Peritoneum, Perikard) finden sich aufgrund der Produktion in Mesothelzellen häufig hohe CA 12-5-Konzentration, ohne dass diese als Malignitätskriterium zu werten sind.

    CA 12-5 wird in der Therapiekontrolle und zur Erkennung von Rezidiven bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom oder Tubenkarzinom eingesetzt. Die CA 12-5-Bestimmung ist nicht als Screening-Methode zur Primärdiagnostik von Tumorerkrankungen geeignet.


    Aufgrund zu geringer Organ- und Tumorspezifität sowie des zu geringen positiven prädikativen Wertes, sind die meisten Tumormarker zum Screening asymptomatischer Personen ungeeignet (Ausnahme: PSA, Calcitonin)

    Zur besseren Beurteilung eines Verlaufes sollten immer serielle Tumormarkermessungen erfolgen.

    Erhöht bei:

  • Ovarial-Ca.
  • Pankreas-Ca.
  • Benigne Ovarialzysten oder -tumoren
  • Schwangerschaft, Stillperiode, Menstruation bzw. Postmenopause
  • Adnexitis
  • Endometriose
  • Pankreatitis
  • Cholezystitis
  • Chronische Lebererkrankung
  • Kommentar

    Indikationen

    Funktionsgruppe

    Dokumente

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