SCC-Antigen

Basisdaten

Schein

A

Labor

Zentrallabor LKH

Verfügbarkeit

Werktags zu Routinezeiten

Benötigtes Material

Benötigtes Material

1 ml Serum

Behälter

Serum-Röhrchen
Serum-Röhrchen

Präanalytik

Abnahme nüchtern

Nein

Einverständniserklärung notwendig

Nein

    Vorbereitung des Patienten

    Probengewinnung

    Folgende Umstände erhöhen das SCC artifiziell und sind daher zu vermeiden:

  • Hautkontakt mit dem Inneren von Probengefäßen
  • Kontamination des Materials mit Speichel
  • stark hämolytische Proben (> 500 mg/dl)
  • Weitere präanalytische Hinweise

    Das Probenmaterial sollte unmittelbar nach Probengewinnung ins Labor gebracht werden,

    Probenaufbewahrung vor der Analyse:

    - Raumtemperatur (15-30 °C) 24 Stunden

    - im Kühlschrank bei 2-8 °C für 7 Tage (nach Trennung des Serums von Erythrozyten und dem Blutkuchen)

    - danach im Tiefkühlschrank bei - 20°C (wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden)

    Probenversand

    Transporthinweis

    Analysegeräte

    Laborbereich

    Elisenlabor Tel.:+43 (0) 5 7255 - 23015
    • Architect i2000SR (Abbott) - (ARCHITECT_1 - Zentrallabor LKH)

    Analytik

    Methode

    Chemilumineszenz-Mikropartikelimmunoassay (CMIA)

    Störungen

    - starke Hämolyse (> 500 mg/dl)

    ACHTUNG: Da SCC im Schweiß, Speichel und anderen Körperflüssigkeiten vorkommt, muss bei der Probengewinnung und Untersuchung eine mögliche Kontamination verhindert werden.

    Kommentar

    Alternatives Material

    Links

    Details

    zuständiger Akademiker/Akademikerin

    Priv-Doz. Mag. Dr. Hannes Oberkofler Tel.:+43 (0)5 7255 - 23030

    LOINC-Code

    Interpretation

    Das Glykoprotein Squamous Cell Carcinoma Antigen (SCC) ist eine Fraktion des Tumorantigens TA-4, das aus Plattenepithelkarzinomgewebe der Cervix Uteri gewonnen wurde und in allen Plattenepithelien vorkommt. Erhöhte Konzentrationen im Serum finden sich bei gesteigerter Zellaktivität in Plattenepithelgewebe, insbesondere bei Plattenepithelkarzinomen von Portio und Cervix Uteri. Das Hauptindikationsgebiet für den Einsatz des SCC-Tumormarkers stellt daher die Therapieeffizienzkontrolle und Verlaufsbeobachtung von Plattenepithelkarzinomen der Cervix uteri und des HNO-Traktes dar. Weiterhin stellt SCC einen aussagekräftigen Marker bei Oesophagus- und Analkarzinomen dar. Seine Konzentration korreliert mit Stadium, Klinik und Rezidiv. Nach erfolgreicher Therapie kommt es zu einem Abfall des SCC-Wertes, persistierende SCC-Konzentrationen sprechen für einen Residualtumor und wiederansteigende Werte für ein Rezidiv. Sehr hohe Konzentrationen sind mit einer schlechten Prognose verknüpft.

    Indikationen

    • Plattenepithelkarzinome der Portio und Cervix Uteri zum Follow-up
    • Ösophaguskarzinom zum Follow-up
    • Karzinome des HNO-Bereichs zum Follow-up
    • Nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC) zur DiagnoseUnspezifische Erhöhungen bis maximal 10ng/ml finden sich bei Niereninsuffizienz, Erkrankungen im hepatobiliären Bereich sowie bei bestimmten Hauterkrankungen, wie Psoriasis und Ekzemen.

    Kommentar

    Indikationen

    Funktionsgruppe

    Dokumente

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