Abgeschlossene Projekte

WAKE-UP:

Efficacy and safety of MRI-based thrombolysis in wake-up stroke: a randomised, double-blind, placebo-controlled trial, Sponsor: University Medical Center Hamburg-Eppendorf

Bei Patienten mit Schlaganfall und unbekanntem Beginn der Schlaganfallsymptome führte die Gabe von Alteplase (systemischer Lyse) bei Vorliegen eines "Mismatches" zwischen den Diffusionsgewichteten Bildern und der FLAIR im Bereich des Infarktes zu einem signifikant besseren funktionalen Outcome sowie auch zu einer numerischen Mehrzahl von intrakraniellen Blutungen im Vergleich zu Placebo innerhalb von 90 Tagen. (Funded by the European Union Seventh Framework Program; WAKE-UP ClinicalTrials.gov number, NCT01525290; and EudratCT number, 2011-005906-32)

Publikation: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1804355

 

SWIFT-Prime:

A randomized, controlled, multicenter study comparing the Solitaire revascularization device with IV tPA with IV tPA alone in acute ischemic stroke

Das Ziel der Studie war zu zeigen, dass Patienten mit Gefäßverschlüssen der großen Gefäße im anterioren Stromgebiet ein besseres Outcome nach 3 Monaten haben, wenn sie eine systemischen Lyse sowie einer mechanische Rekanalisation mit Solitare erhalten versus nur mit einer systemischen Lyse behandelt werden.

Publikation: http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1415061#t=article

 

NAVIGATE-ESUS (BAY 59-7939/16573):

Multizentrische, randomisierte, doppelt-verblindete, wirkstoffkontrollierte, ereignisgesteuerte Double-Dummy-Überlegenheitsstudie der Phase III bezüglich der sekundären Prävention von Schlaganfällen und der Prävention systemischer Emblie bei Patienten mit einem kürzlich aufgetretenen embolischen Insult unbekannter Ursache (ESUS) zum Vergleich von Rivaroxaban (15 mg einmal täglich) mit Aspirin (100 mg), Sponsor: Bayer Pharma AG

Ergebnis: Rivaroxaban war Aspirin zur Prävention von neuerlichen Schlaganfällen nach stattgehabten ischämischen Infarkten mit der Ätiologie "embolic stroke of undetermined source" nicht überlegen. Die Rivaroxabangruppe war mit einem höheren Blutungsrisiko assoziiert. (Funded by Bayer and Janssen Research and Development; NAVIGATE ESUS ClinicalTrials.gov number, NCT02313909.)

Publikation: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1802686

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