Selbsthilfefreundliches Krankenhaus
Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Was ist ein "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus", was bringt es unseren PatientInnen?

Das Landeskrankenhaus Salzburg, die Christian-Doppler-Klinik und die Landeskliniken St.Veit, Hallein und Tamsweg dürfen sich "SELBSTHILFEFREUNDLICHES KRANKENHAUS" nennen. Alle Kliniken sind mit dem Gütesiegel "SELBSTHILFEFREUNDLICHE KLINIK" ausgezeichnet.

Die Salzburger Landeskliniken bekennen sich zum Unternehmensgrundsatz der „Patientenorientierung“. Selbsthilfefreundlichkeit als ausgewiesenes Qualitätsmerkmal stellt einen Beitrag zur Patientenorientierung dar.
Ein "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" zeichnet sich dadurch aus, dass es sein ärztliches und pflegerisches Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfe erweitert und der Kontakt zwischen PatientInnen und Selbsthilfegruppen aktiv unterstützt wird.
Vertreter aus Selbsthilfegruppen sind in erster Linie Experten in eigener Sache und können so einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von PatientInnen liefern.

  • Unsere Ärztinnen und Ärzte sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege sind angewiesen, unsere PatientInnen und Angehörigen im Bedarfsfalle auf die Möglichkeit der Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe aufmerksam zu machen.
  • Entsprechendes Infomaterial (Folder und Verzeichnisse der Selbsthilfegruppen) liegen auf den Stationen und Ambulanzen auf und können auf Anfrage auch über die MitarbeiterInnen der Pflege ausgehändigt werden. In diesen Unterlagen finden Sie die Kontaktdaten zu den einzelnen Selbsthilfegruppen.
  • PatientInnen und deren Angehörige, die bereits im Krankenhaus auf die Möglichkeit einer Unterstützung durch eine Selbsthilfegruppe aufmerksam gemacht werden, können bereits vor oder während einer Behandlung Informationen und Unterstützung durch diese erhalten. Auch wissen sie, wo sie nach der Entlassung weitere Hilfe finden können.

Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Was macht uns zu einem „Selbsthilfefreundlichen Krankenhaus“?
Die acht Qualitätskriterien für Selbsthilfefreundliche Krankenhäuser

  1. Um sich über Selbsthilfe zu informieren, werden Räume, Infrastruktur und Präsentationsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, deren Gestaltung sich an den Bedürfnissen der PatientInnen bzw. der ihrer Angehörigen sowie der Selbsthilfegruppe orientiert.
  2. PatientInnen bzw. deren Angehörige werden regelmäßig und persönlich über die Möglichkeiten der Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe informiert.
  3. Selbsthilfegruppen werden in ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und treten gegenüber der Fachöffentlichkeit als Kooperationspartner auf.
  4. Das Krankenhaus hat eine/einen Selbsthilfebeauftragte/n benannt.
  5. Zwischen Selbsthilfegruppen/Selbsthilfe Dachverband und Krankenhaus findet ein regelmäßiger Informations- und Erfahrungsaustausch statt.
  6. In die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter zu Selbsthilfe sind Selbsthilfegruppen bzw. der Dachverband einbezogen. 
  7. Das Krankenhaus ermöglicht Selbsthilfegruppen die Mitwirkung in Qualitätszirkeln, Ethik-Kommission etc.
  8.  Die Kooperation mit einer Selbsthilfegruppe und/oder dem Dachverband Selbsthilfe Salzburg ist formal beschlossen und dokumentiert.

Der Nachweis, dass alle Qualitätskriterien erfüllt werden konnten, wird durch die Verleihung eines Gütesiegels sichtbar gemacht.
Die einzelnen Häuser und die Fachabteilungen/Kliniken dürfen dann dieses Gütesiegel tragen und sichtbar machen.
Das Gütesiegel wird für 4 Jahre verliehen, für die Verlängerung ist der neuerliche Nachweis der Erfüllung der Qualitätskriterien notwendig.

Der Dachverband der Selbsthilfe Salzburg

Der Selbsthilfe Dachverband ist für die konkrete Kooperation zwischen dem Krankenhaus und den Selbsthilfegruppen eine wichtige Drehscheibe. Ein regelmäßiger Informations- und Erfahrungsaustausch mit den Fachkräften aus dem Krankenhaus verbessert das beidseitige Verständnis von Selbsthilfe und professioneller Versorgung.
Der Dachverband steht insbesondere aber auch PatientInnen für Informationen zur Verfügung.
Derzeit sind ca. 200 Selbsthilfegruppen Mitglied beim Dachverband. Dies entspricht ca. 180 behandelten Themen. Selbsthilfe bedeutet das Engagement von ehrenamtlich und hauptamtlich arbeitenden Menschen. Selbsthilfe kann und will nicht die medizinische oder psychotherapeutische Behandlung ersetzen, kann diese aber wirkungsvoll ergänzen. Bei der täglichen Arbeit der Selbsthilfe werden Fragen zur Krankheitsbewältigung sowie soziale Fragen gestellt und beantwortet.

Nähere Informationen erhalten Sie beim :
Dachverband der Selbsthilfe Salzburg und Selbsthilfegruppen
Nähere Informationen unter http://www.selbsthilfe-salzburg.at/
Erreichbarkeit:
im Hause der ÖGK Salzburg
Engelbert-Weiß-Weg 10
5021 Salzburg
Tel: 05/0766-171800
Fax: 05/0766-171804
mailto: office@selbsthilfe-salzburg.at

Die Selbsthilfebeauftragten der SALK

Die Selbsthilfebeauftragten stehen als Mittelspersonen zwischen dem Klinikpersonal und dem Dachverband der Selbsthilfe Salzburg bzw. den Selbsthilfegruppen zur Verfügung. Sie sind stets bemüht, bei Problemen, Anregungen und Aktivitäten in Bezug auf Selbsthilfe bestmöglich zur Verfügung zu stehen.

Gabriele  Jeßner

Selbsthilfebeauftragte Landeskrankenhaus - Universitätsklinikum

Gabriele Jeßner

Tel.: +43(0)57255-20036
Fax: +43(0)57255-83040
Email: G.Jessner@salk.at

Friedrich Laimböck

Selbsthilfebeauftragter Christian-Doppler-Klinik - Universitätsklinikum

Mag.(FH)
Friedrich Laimböck

Tel.: +43(0)57255-56635
Fax: +43(0)57255-35199
Email: f.laimboeck@salk.at

Maria Schmidbauer

Selbsthilfebeauftragte Landesklinik Hallein

Maria Schmidbauer, MSc

Tel.: +43(0)5 7255-44800
Email: ma.schmidbauer@salk.at

Erna Gappmayer-Löcker

Selbsthilfebeauftragte Landesklinik Tamsweg

Mag.
Erna Gappmayer-Löcker

Tel.: +43(0)57255-47194
Fax: +43(0)57255-47202
Email: e.gappmayer-loecker@salk.at

Anton Eder

Selbsthilfebeauftragter Landesklinik St. Veit

Anton Eder

Tel.: +43(0)57255 -42100
Fax: +43(0)57255 - 42106
Email: a.eder@salk.at

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