Herzlich Willkommen in der Dermatoonkologie Salzburg

Das dermatoonkologische Studienzentrum der Universitätsklinik für Dermatologie Salzburg bemüht sich um eine umfassende und bestmögliche Versorgung von dermato-onkologischen Patienten aus dem Bundesland Salzburg und den grenznahen Teilen Bayerns und bietet Zugang zu hochinnovativen Behandlungskonzepten. Die Arbeit unseres Studienzentrums beruht neben jahrelanger Erfahrung in diesem Schwerpunktbereich auf aktuellen interdisziplinären Leitlinien, die von dermatologischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Diese Leitlinien sind online aufzurufen unter ado-homepage Ergänzt wird dies durch die enge Zusammenarbeit mit unseren niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, sowie der Kooperation mit anderen Fachbereichen innerhalb des Universitätsklinikums Salzburg, der Durchführung zahlreicher Studien und zunehmender Grundlagenforschung. Das Behandlungsspektrum von Hauttumoren umfasst das Erkennen und die Therapie des malignen Melanoms, Basalioms, Plattenepithelkarzinomes, Haut- und Weichteilsarkomen, maligner Adnextumoren, des Merkelzellkarzinoms und kutaner Lymphome.

Das Studienzentrum Salzburg bietet

  • Individuelle, patientenorientierte und leitliniengerechte Betreuung
  • Multidisziplinarität
  • Qualitätssicherung
  • Genuine klinische und translationale Eigenforschung
  • Nationale/internationale Vernetzung

Hautkrebs ist heilbar, wenn er frühzeitig erkannt und behandelt wird. Das gilt sowohl für den „schwarzen” Hautkrebs, das Melanom, als auch den „weißen” Hautkrebs, das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom. Die rechtzeitige operative Entfernung ist der erste Schritt zur Heilung. Sollte es zu einem Fortschreiten der Erkrankung, das heißt zum Auftreten von Metastasen kommen, gibt es Therapieformen, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder zu einer Heilung führen können. Von der Operation des Hautkrebses bis zur medikamentösen Behandlung, der Bestrahlung und der Immuntherapie bieten wir Ihnen aus einer Hand alle international verfügbaren therapeutischen Maßnahmen an. Darüber hinaus haben wir im Rahmen unseres Studienzentrums zusätzlich die Möglichkeit Ihnen Zugang zu neuen Therapieoptionen im Rahmen von klinischen Studien zu ermöglichen. In unserer wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Hauttumorkonferenz werden Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen besprochen um die individuell bestmöglich leitliniengerechte Therapie zusammen mit Experten der anderen Fachgebereichen (u.a. Radiologie, Strahlentherapie, Chirurgie, internistische Onkologie) in einer einheitlichen Empfehlung festzulegen. Nicht zuletzt bietet die Hautklinik für Patienten mit Risikotumoren eine Nachsorgesprechstunde an, die von dermatologischen Fachgruppen erarbeitet und empfohlen werden.

Folgende therapeutische Verfahren und medikamentöse Therapien bieten wir an:

  • adjuvante Therapie mit Interferon
  • Immuntherapie (anti PD-1/PD-1L, anti-CTLA-4, Talimogene laherparepvec [T-VEC])
  • Zielgerichtete Therapien  "Targeted therapies“  (BRAF/MEK-Inhibitoren)
  • alle Mono-, Polychemotherapien und Immunchemotherapien
  • Elektrochemotherapie für Hauttumore und Hautmetastasen anderer Krebsarten
  • neue Therapieoptionen im Rahmen von klinischen Studien in unserem Studienzentrum
  • Dermatochirurgie
  • Photodynamische Therapie (PDT)
  • UV-Licht-Therapien, extrakorporale Photopherese (ECP) für kutane Lymphome
  • Brentuximab Vedotin bei CD30-positiven kutanen Lymphomen

Das maligne Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist die gefährlichste Hautkrebsart. Laut einer rezenten Publikation (Monshi et al., Eur J Cancer. 2016 (3);56:45-53) wurde in Österreich bei mindestens 5246 Menschen im Jahre 2011 ein malignes Melanom diagnostiziert. 352 Personen bzw. 2,2 von 100.000 starben zuletzt infolge dieser Krebserkrankung. Die zeitliche Entwicklung der bösartigen Melanome der Haut im vergangenen Jahrzehnt zeigt einen deutlichen Anstieg der altersstandardisierten Neuerkrankungsrate um 29% bei den Frauen und um 27% bei den Männern. Die Sterblichkeit nahm im gleichen Zeitraum um 12% bei den Männern zu und um 5% bei den Frauen ab.
Mehr als jedes zweite Melanom wird in einem sehr frühen Tumorstadium entdeckt (Melanoma in situ: 30%, lokalisiertes Tumorstadium: 32%). Die Männer haben seit langem ein etwas höheres Erkrankungsrisiko als Frauen. Bei Männern sind maligne Melanome am Oberkörper, bei Frauen an den Beinen am häufigsten. Diese Unterschiede spiegeln wahrscheinlich die Rolle des UV-Lichtes bei Entstehung des Melanoms wider.
Pro Jahr werden in der Universitätsklinik für Dermatologie Salzburg etwa 50 Patienten mit fortgeschrittenen Melanomen im-Stadium III und IV mit allen derzeit zur Verfügung stehenden immunmodulierenden und antineoplastischen Substanzen behandelt.

Pro Jahr werden in der Universitätsklinik für Dermatologie Salzburg etwa 50 Patienten mit fortgeschrittenen Melanomen im-Stadium III und IV mit allen derzeit zur Verfügung stehenden immunmodulierenden und antineoplastischen Substanzen behandelt.

Genauere Informationen zu den verschiedenen Hautkrebsarten und Maßnahmen zur Vermeidung von Hautkrebs (Prävention) finden sie unter: sonneohnereue und krebshilfe
 

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