Von der Aufnahme bis zur Entlassung

Die Übergänge zwischen Patientenzuweisung, Transport, Aufnahme und Therapie bis hin zur Entlassung sind am reKiZ fließend und lückenlos.

Der individuelle Therapieplan wird unmittelbar nach der ärztlichen Aufnahmeuntersuchung vom behandelnden Arzt erstellt. Es erfolgt eine individuelle Zuweisung des kleinen Patienten an Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie, klinische Psychologie und Rehabilitationspflege. Der Therapieplan wird am Aufnahmetag mit dem gesamten Team und den Eltern besprochen. Die Therapiemaßnahmen beginnen spätestens am Tag nach der Aufnahme. Die Therapie erfolgt überwiegend einzeln, eine Therapieeinheit dauert 45 Minuten.
Durch die enge Kooperation der Fachbereiche ist auch der gleichzeitige Einsatz mehrerer Therapeuten möglich. Zwischen drei und fünf Therapiestunden werden täglich abgehalten.

Schulpflichtige Kinder werden einzeln oder in der Klasse in enger Abstimmung mit der Heimatschule von den Lehrern der Heilstättenschule unterrichtet. 

Einmal wöchentlich wird eine Gruppentherapie angeboten, an der möglichst alle Kinder teilnehmen sollen. Das Konzept garantiert einen Wechsel zwischen kognitiver, motorischer, (vor)schulischer und sozialer Anforderung. In der wöchentlichen interdisziplinären Teamvisite werden teamintern Verlauf und Fortschritte besprochen. Die individuellen Therapieziele werden überprüft und nach Verlauf angepasst oder neu definiert. Die Befunde werden im Rahmen täglicher Visiten mit den Eltern besprochen. Bei Aufenthalten, die länger als vier Wochen dauern, erfolgen regelmäßige Reflexionsgepräche mit dem gesamten Team, um die Eltern umfassend zu informieren und das weitere Vorgehen und die Ziele der Therapien abzustimmen. Am Ende des Aufenthaltes werden die Befunde und die weiteren Empfehlungen im Rahmen eines ausführlichen Abschlußgesprächs mit dem Team zusammengefaßt. Das case und care Manegement hat bis zur Entlassung die weitere therapeutische Versorgung zu Hause organisiert und die Familie bei allen notwendigen Behördengängen und administrativen Anträgen angeleitet. Die Dauer des Aufenthalts hängt von der Art und dem Ausmaß der Verletzung ab, liegt aber meist in einem Zeitraum von vier bis zwölf Wochen.

Aktuelle Themen:

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