Das Kinder Neuro Rehab Zentrum im Detail.

Der Bedarf an Kinderrehabilitation ist groß. Es ist medizinisch notwendig, dass verletzte, traumatisierte und beeinträchtigte Kinder und Jugendliche professionell in einem Rehabilitationszentrum betreut werden, um wieder zurück ins Leben zu finden und den Alltag zu meistern. Wartezeiten auf einer Intensivstation oder das zwischenzeitliche Verlegen auf eine Normalstation ohne adäquate Rehabilitationsmaßnahmen sind nicht zeitgemäß. Das reKiZ wurde in Abstimmung mit der Salzburger Landesregierung, dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und dem Gesundheitsministerium entwickelt und 2010 in interimistischen Räumen eröffnet. Das neue Kinder Neuro Rehab Zentrum liegt Tür an Tür mit der interdisziplinären pädiatrischen Intensivstation und dem kinderchirurgischen OP im dreistöckigen Neubau des Kinderzentrum und wurde 2013 fertiggestellt. Es bietet für bis zu 10 Kinder und jeweils eine Begleitperson Platz, die Unterbringung erfolgt überwiegend in Zweibettzimmern mit behindertengerechter Dusche und WC. Die Therapieräume liegen auf der Station bzw. in unmittelbarer Nähe im Bereich der neuropädiatrischen Ambulanz – dadurch ist die optimale Versorgung der kleinen Patienten gewährleistet.

Zielsetzung nach dem bio-psycho-sozialen Modell der WHO.

Die WHO betrachtet den Menschen unter drei verschiedenen Aspekten und beschreibt folgende Dimensionen:

  1. Dimension der Körperfunktionen und -strukturen
  2. Dimension der Aktivitäten
  3. Dimension der Partizipation


Die Neurorehabilitation von Kindern und Jugendlichen setzt dem gemäß an jeder dieser drei Dimensionen an (abgebildet in der International Classification of Functioning, Disability and Health ICF-CY, nach der wir klassifizieren und befunden).
Sie stützt sich auf das Erkennen und Behandeln/Beseitigen von
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  • Strukturschäden und Störungen der physiologischen und psychischen Funktionen (z. B. mentale Funktionen, Sensorik, Stimme, Bewegung)
  • Störungen der Aktivität und der Leistungsfähigkeit (z. B. Bewegung, Lernen, Kommunikation, Selbstversorgung, Interaktion)
  • Hindernissen der Daseinsentfaltung durch Gesellschaft und Umwelt, d. h. von Faktoren, die der aktiven Teilnahme an den Lebensbereichen, an denen das Kind teilhaben möchte, entgegenwirken (z. B. Teilnahme am Informationsaustausch, Beteiligung am Bildungs-/Ausbildungswesen, Einbindung in die Gemeinschaft)

Aktuelle Themen:

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