Therapieambulanz

An der Universitätsklinik für Nuklearmedizin und Endokrinologie besteht seit Mai 2019 eine neu errichtete und vollkommen auf die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten ausgerichtet Therapiestation. Diese Station  ermöglicht die Anwendung aller nuklearmedizinischer Therapieverfahren. Dazu zählen bewährte Verfahren wie die Radiojodtherapie von Schilddrüsen(tumor)erkrankungen mit Jod-131, die Therapie von metastasierenden neuroendokrinen Tumoren, Paragangliomen oder inoperablen Meningeomen mit Lu-177 DOTATATE, sowie von therapierefraktären, metastasierenden Prostatakarzinomen mit Lu-177 PSMA. Bei bestimmten Formen von  primären Lebertumoren (hepatozelluläres Karzinom) oder Lebermetastasen kann die selektive interne Radiotherapie (SIRT) mit Y-90 Resin Mikrosphären eingesetzt werden.  Der Einsatz aller Verfahren erfolgt auf Basis einer Empfehlung eines interdisziplinären Tumorboards.

Viele dieser angeführten Therapieverfahren basieren auf dem theranostischen Konzept, d.h. der individualisierten  Therapieauswahl auf Basis der molekularen Bildgebung mit PET/CT Radiopharmaka.  

Höhere Zielgenauigkeit und verringerte Toxizität zeichnen diese neue Generation an nuklearmedizinischen Verfahren aus.

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