Alles Neu: Angiographieanlage und Simulator an der Radiologie
Alles Neu: Angiographieanlage und Simulator an der Radiologie

Alles Neu: Angiographieanlage und Simulator an der Radiologie

Mit dem Umzug der Angiographieanlage im Universitätsinstitut für Radiologie am Uniklinikum Salzburg, konnte der gesamte Bereich modernisiert und das spitzenmedizinische Angebot noch weiter ausgebaut werden.

Darüber hinaus ist es nun möglich Eingriffe vorher an einem Simulator zu üben.  Für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Win-Win-Situation. Investiert wurden 1,5 Millionen Euro.

Im Rahmen eines interdisziplinären Symposiums feierte das UI für Radiologie am Uniklinikum Salzburg, seine neuen hochmodernen Räumlichkeiten und den Simulator an dem nun Eingriffe geübt werden können.

Dem ressortzuständigen Gesundheits- und Spitalsreferenten LH-Stv. Dr. Christan Stöckl ist es ein großes Anliegen, in das Gesundheitssystem zu investieren: „Am Uniklinikum Salzburg gewährleisten wir eine spitzenmedizinische Versorgung auf hohem Niveau. Dazu gehört natürlich auch eine dementsprechende Ausbildung und Schulung der Ärzte und die ist mit dem Simulator an dem UI für Radiologie noch eine Stufe höher gehoben worden.“ Bei einer Angiographie können alle Gefäße im Körper dargestellt werde. So können Gefäßerkrankungen diagnostiziert sowie Gefäßverengungen therapiert werden. „Der Eingriff ist für die Patienten nahezu schmerzfrei und mit nur einer kurzen Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verbunden, da alle Eingriffe minimal-invasiv erfolgen“, so Stöckl weiter.

Modernste Standards für Patienten und Mitarbeiter

Der neue Angiographiebereich entspricht nun den modernsten Standards hinsichtlich Workflow und Patientensicherheit. „Viele unserer Unikliniken nützen die hervorragenden Angebote der Radiologie. Auch deswegen ist es wichtig hier den hohen Standard zu halten“, sagt auch der Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler. Der Angiographiebereich präsentiert sich nun hell und freundlich, mit vielen Zugewinnen für die Patienten und Mitarbeiter. „Hier sind zum Beispiel zusätzliche Strahlenschutzmaßnahmen und ein Nachsorgebereich mit zwei Bettenplätzen zu nennen“, so Sungler weiter, „hinzugekommen ist aber auch eine große Depotfläche direkt neben dem Untersuchungsraum für die Katheter und andere Verbrauchsmaterialien. Das war ebenfalls ein Anliegen der Mitarbeiter im Sinne eines reibungslos funktionierenden Workflows.“

Erweiterung des medizinischen Spektrums

„Für mein Team und mich ist ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gegangen“, freut sich der Vorstand des UI für Radiologie, Univ.-Prof. Dr. Klaus Hergan, “denn auch unser medizinisches Spektrum erweitert sich durch die neuen Räume. Gemeinsam mit der UK für Nuklearmedizin bieten wir neuerdings auch die ‚Selektive Interne Radiotherapie – SIRT‘ an“, so Hergan weiter. Bei diesem Verfahren ist die gezielte endovaskuläre Strahlentherapie von Leberkarzinomen und Lebermetastasen möglich. „Dies ist für unsere Patienten ein großer Zugewinn.“ Da OP-Räumlichkeiten für die Angiographie umgestaltet wurden, sind aufwendige Eingriffe wie Implantation von Stentgrafts bei Aortenrupturen gemeinsam mit der Herzchirurgie oder endovaskuläre Interventionen gemeinsam mit der Gefäßchirurgie wesentlich sicherer zu handhaben. Durch Erweiterung des interventionellen Portfolios gelingt es nun den Anforderungen moderner chirurgischer Kliniken besser entsprechen zu können.

Patientensicherheit geht vor

Durch Installation des Simulators, gelingt es nun, Ärzte und Radiologietechnologen besser auszubilden und seltene Eingriffe vor einem geplanten Eingriff am Patienten zu simulieren. Damit wurde zusätzlich die Patientensicherheit gesteigert. „Wir haben für heuer auch schon einige Fortbildungskurse für Ärzte aus ganz Österreich geplant, die in enger Zusammenarbeit mit dem Simulationszentrum der PMU organisiert werden sollen“, so Hergan. Auf dem österreichweiten interdisziplinären Symposium haben interessierte Mitarbeiter die Gelegenheit die neuen Räume zu besichtigen und sich am Simulator einige Fälle vorführen zu lassen.

Bildrechte: SALK/ Abdruck honorarfrei

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Beate Erfurth
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Am neuen Angiographiesimulator: LHstv. Dr. Christian Stöckl und Univ.-Prof. Dr. Klaus Hergan. v.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. Klaus Hergan, Vorstand UI für Radiologie, LHstv. Dr. Christian Stöckl und SALK-Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler
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