Durch ein freiwilliges Praktikum auf der Internen Notaufnahme im Landeskrankenhaus Salzburg kam er auf den Pflegeberuf. „Gleich nach dem ersten Tag war für mich klar, dass ich das Diplom für Gesundheits- und Krankenpflege machen möchte“ erinnert sich Philipp Ranggetiner. Wobei ihm dies auch ein wenig in die Wiege gelegt wurde, da unter anderem sein Vater als Notfallsanitäter bei einem Notarzt tätig ist.

Nach der zweijährigen Berufserfahrung, die er an der Uniklinik für Chirurgie, genauer im Bereich der Bauch- und Thoraxchirurgie, gesammelt hatte folgte im April die Versetzung ins COVID-Team. Da der Sportler ohnehin weitere Erfahrungen sammeln und sich einer neuen Herausforderung stellen wollte, kam ihm die Versetzung sehr gelegen. Bis heute arbeitet Philipp Ranggetiner voller Elan auf der Station für COVID-positive Patientinnen und Patienten. Was ihn am meisten begeistert, ist der Teamzusammenhalt und die gute Zusammenarbeit auch zwischen den Berufsgruppen. „Es ist keine Hierarchie spürbar. Keiner ist der König, da alle neu sind und wir keine Erfahrungen mit dem neuartigen Virus hatten. Dadurch sind wir aufeinander angewiesen und das macht sich durch einen respektvollen und harmonischen Umgang miteinander bemerkbar“, wie er positiv erwähnt.

Der soeben durchgeführte Umzug der COVID-Stationen zur Anpassung an das neue Konzept am Uniklinikum Campus LKH konnte ohne größere Schwierigkeiten durchgeführt werden. Am Anfang, so erzählt Philipp Ranggetiner, sei es erneut eine Umstellung und die Flexibilität des gesamten Teams sei gefordert. „Für mich war das ein bisschen einfacher, da mir die Räumlichkeiten der neuen Station bereits durch mein Diplompraktikum bekannt waren“, ergänzt Philipp Ranggetiner erleichtert. Teamleiter Michel Müller erwähnt er hier besonders positiv, da dieser für jeden stets ein offenes Ohr habe und versuche, die auftretenden Herausforderungen zu lösen.

Für die Gesundheits- und Krankenpflege am Uniklinikum bedeutet die SARS-CoV-2-Pandemie nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance. Das Wissen und die Erfahrungen des gesamten Teams setzen sich aus Pflegepersonen unterschiedlicher Fachbereiche zusammen. Dadurch ist ein umsichtiges, vorausschauendes und flexibles Agieren besonders gut möglich. Trotz der einzuhaltenden Abstandsregel rückt das Team viel enger zusammen. Ein attraktives „Zuckerl“ sind die überdurchschnittlichen Gehalts- und Urlaubsregeln, die speziell für das COVID-Team erarbeitet wurden. Aktuell werden noch weitere Pflegepersonen gesucht, welche sich für diesen Bereich interessieren.

Philipp Ranggetiner besucht als Ausgleich zur Arbeit gerne seine Mutter, die in Oberösterreich auf einem kleinen „Bauernhof“ mit Pferden, Katzen und Hunden lebt. Dort genießt er die Natur. Ein weiteres Hobby ist der Sport. Vor der Pandemie hat er regelmäßig das Fitnessstudio besucht. Um auch hier das Infektionsrisiko für sich und seine Mitmenschen so gering wie möglich zu halten, bevorzugt er nun Sport im Freien, wie Radfahren. Zudem hält er sich mit Kraftübungen mittels Eigengewicht fit.

Weitere Facts:

  • Das Uniklinikum beschäftigt derzeit insgesamt 2.500 Personen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, der Pflegefachassistenz sowie der Pflegeassistenz. 
  • Für die Versorgung von an SARS-CoV-2 erkrankten hospitalisierungspflichtigen Patientinnen und Patienten sind aktuell etwa 150 Pflegepersonen im Einsatz. Anpassungen erfolgen mit der Entwicklung der Fallzahlen.
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