Elektronischer Impfpass
Elektronischer Impfpass

Elektronischer Impfpass

Aktuell für Corona-Schutzimpfungen

Der e-Impfpass löst schrittweise den klassischen Papier-Impfpass ab. Ein Papier-Impfpass ist somit in naher Zukunft nicht mehr notwendig und kann auch nicht mehr verloren gehen. Beim elektronischen Impfpass handelt es sich um ein österreichweites IT-Projekt im Rahmen von ELGA, der elektronischen Gesundheitsakte. Im Herbst 2020 erfolgte ein Testlauf mit ausgewählten Impfstellen in Wien, der Steiermark und Niederösterreich mit den Grippe-Impfungen. Jetzt folgen die Corona-Schutzimpfungen.

Was wird im e-Impfpass gespeichert?

Daten, die auch im Papier-Impfpass stehen: Angaben zur geimpften Person, Datum der Impfung, Handelsname des Impfstoffes, Chargenbezeichnung und Name des impfenden Arztes oder der Ärztin. Die im e-Impfpass erfassten Impfungen kann die Bürgerin bzw. der Bürger über das ELGA-Portal (Zugang über www.gesundheit.gv.at mit der Handysignatur) einsehen.

Wo werden die Impfeinträge gespeichert?

Die Impfdaten werden in einem eigenen, geschützten elektronischen Impfregister gespeichert. Dabei wird besonderer Wert auf die Sicherheit der Daten gelegt: Die sicherheitstechnischen Anforderungen orientieren sich an den hohen ELGA-Standards. Durch das Impfregister können epidemiologische Auswertungen wie beispielsweise zuverlässige Durchimpfungsraten sichergestellt werden. Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig das in einer Pandemie ist.

Wie werden die Impfungen eingetragen?

Für die Ärzteschaft gibt es unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten zum e-Impfpass, um die elektronische Dokumentation bestmöglich unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort zu unterstützen. Ärztinnen und Ärzte mit e-card-Anschluss haben die Möglichkeit Impfungen über das e-card-System zu erfassen. Da jedoch nicht alle impfenden Ärztinnen und Ärzte über einen e-card-Anschluss verfügen, gibt es auch eine österreichweite Erfassung der Impfdaten auf mobilen Geräten (Tablets). Die Software-Hersteller arbeiten bereits mit Hochdruck an der Einbindung über voll integrierte Impf-Module.

Wie läuft die Dokumentation ab?

Die Impf-Ärztin bzw. der Impf-Arzt identifiziert die zu impfende Person über die eCard bzw. die Sozialversicherungsnummer. Danach wird die Impfung durch Scannen der auf der Packung angebrachten QR-Codes und durch ergänzende Angaben zum jeweiligen Impfschema (z.B. 1. oder 2. Dosis) im Impfregister gespeichert.

Datenschutz für eHealth-Anwendung Elektronischer Impfpass:
Bitte klicken Sie hier: https://www.elga.gv.at/datenschutzerkl%C3%A4rung/

 

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