Als junge Frau musste sich Monika Maderecker zwischen einer Karriere als Kindergärtnerin, Konditorin oder einem Beruf in der Pflege entscheiden. Sie entschied sich schließlich für Letzteres. Da sie noch während ihrer Ausbildung Ende der Siebziger ihr erstes Kind auf die Welt brachte, konnte sie allerdings schnell ihre alternativen Berufswünsche in den Alltag integrieren.

1981 unmittelbar nach Erlangen des Diploms konnte sie auf ihrer Wunschabteilung, der Orthopädie, beginnen. Erst auf der Bettenstation, auf welcher sie im folgenden Jahr arbeitete, danach erfolgte der Wechsel in die Orthopädische Ambulanz. Die Arbeit in dieser Abteilung erfüllte Monika Maderecker so sehr, dass sie bis zum Schluss ihrer beruflichen Karriere blieb und eine Art Urgestein der Ambulanz wurde.

Die Orthopädie hat ein sehr breit gefächertes Spektrum. Behandelt werden die Kleinsten ab der Geburt, aber auch über 100jährige Personen. Von Fehlstellungen über Hüftkorrekturen bis hin zu künstlichen Prothesen wird alles betreut, was mit den Gelenken des menschlichen Körpers zu tun hat.

Monika Madereckers  persönliches Fachgebiet waren – wie sie selbst sagt – immer die Kinder, im speziellen Fußfehlstellungen und Hüftdysplasien. Das Gipsen dieser Problematiken und der Erfolg, welcher dadurch erzielt wurde, sind bewegend. „Wenn ein Kind nach Monaten auf einen zuläuft und man weiß, dass man hier maßgeblich seine Hände im Spiel hatte, dass dies nun möglich ist, ist etwas ganz Besonderes“, sagt sie rückblickend.

Nach 42 Dienstjahren konnte man davon ausgehen, viel erlebt zu haben und doch waren für die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin die Veränderungen durch die COVID-Pandemie die Krönung zum Abschluss. „So etwas hat es noch nie gegeben“, merkt sie an.
Das einzige, was ihr ebenfalls derart in Erinnerung bleiben wird, ist die Fusionierung der Orthopädie und Traumatologie im Jahr 2017. Auch damals war zu Beginn Chaos an der Tagesordnung, bis wieder eine gewisse Ordnung im Arbeitsablauf und in der Zusammenarbeit herrschte. Sowohl damals als auch im Rahmen der Pandemie wurde trotz allem stets versucht, den Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.

Obwohl Monika Maderecker immer gerne gearbeitet hat, genießt sie die ersten Tage ihres Ruhestandes schon in vollen Zügen. „Das Gefühl, endlich für alles Zeit zu haben, ist einfach herrlich“, berichtet sie mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Auf der faulen Haut zu liegen kommt allerdings nicht in Frage. Italienisch sprechen zu lernen und Gitarre spielen zu können sind lang ersehnte Wünsche, die sie nun Realität werden lässt. Den Luxusfaktor Zeit für ihre Familie und persönliche Wünsche zu haben, hat sich Monika Maderecker nach so vielen Berufsjahren wahrlich verdient.

Dafür sagt das Uniklinikum Salzburg Danke und wünscht für die Zukunft alles Gute.

Weitere Facts

  • Monika Maderecker ist in Salzburg geboren, blieb aber bis heute ihrer Heimatgemeinde Ebenau, wo sie auch aufgewachsen ist, treu.
  • Die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeitete 42 Jahre in den Salzburger Landeskliniken, davon ein Jahr auf der Orthopädischen Bettenstation und in der Folge fast 40 Jahre in der Orthopädischen Ambulanz.
  • In der Pension freut sie sich, endlich mehr Zeit für ihre Familie und ihre Hobbies zu haben und viel Neues zu erlernen und zu erleben.
  • Für pensionierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht auch nach Beendigung des Dienstverhältnisses die Möglichkeit, in Form einer Servicekarte für PensionistInnen mit den Salzburger Landeskliniken in Verbindung zu bleiben. Mit dieser können Pensionistinnen und Pensionisten unter anderem weiterhin die Einkaufsvorteile des Betriebsrats nutzen.
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