Herzlich willkommen im Bereich Stationäre Psychotherapie - Zentrum für stressbedingte und traumaassoziierte Störungen

Wir sind ein multiprofessionelles therapeutisches Team, das spezialisiert ist auf die Behandlung von Patient*innen, die in Folge belastender Lebenserfahrungen, chronischem Stress oder traumatischer Lebensereignisse spezifische Symptome oder auch komplexe psychische Störungsbilder entwickelt haben.

Aufgrund der Komplexität dieser stressbedingten und traumaassoziierten Erkrankungen ist eine stationäre (Intervall-)Therapie eine hilfreiche, manchmal notwendige Ergänzung zu ambulanten Behandlungsangeboten. Unser psychotraumatologisch ausgebildetes Team bietet hier einen hoch spezialisierten Behandlungszugang und arbeitet gern eng vernetzt, sowohl klinikintern als auch mit niedergelassenen Fachärzt*innen, Psychotherapeut*innen und ambulanten Einrichtungen.

Für unsere Patient*innen stehen 19 vollstationäre und 15 tagesklinische Plätze zur Verfügung.

  • Spezialambulanz des Bereichs stationäre Psychotherapie

    Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

    Ort:

    Gebäude Haus 38, 1.OG

    Telefon:

    +43 (0)5 7255 – 34965

    Fax:

    +43 (0)5 7255 – 35166

    Zuständig:

    OÄ Dr. Barbara Stöger-Schmidinger

    Informationen:

    Unsere Spezialambulanz ist Anlaufstelle für die psychische Versorgung von Menschen, welche unter den psychosozialen Folgen von belastenden Ereignissen leiden. Neben ausführlicher Diagnostik zur Abklärung von möglichen Traumafolgestörungen werden erste Behandlungsschritte eingeleitet und über weiterführende Interventionen beraten.

    Akuttrauma:

    Im Leben kann es immer wieder zur Konfrontation mit sehr belastenden Situationen kommen. Zu Hochstressereignissen, die mit dem Erleben von Hilflosigkeit verbunden sind, zählen der Tod oder die Lebensbedrohung nahestehender Menschen genauso wie das Erleben von Unfällen, Naturkatastrophen oder Opfer von Gewalt zu werden. Bereits die Zeugenschaft solcher Ereignisse kann zu einer starken Belastung führen. Manche Berufsgruppen, wie beispielsweise die Mitarbeiter*innen von Einsatzorganisationen und Notfallmedizin sind in ihrem Berufsalltag sehr schweren Belastungen ausgesetzt.

    Reaktionen auf eine psychische Traumatisierung:

    Die Reaktionen von Menschen auf Notfälle oder traumatische Ereignisse sind sehr unterschiedlich. Während die einen tragische Erlebnisse und Eindrücke sehr gut verarbeiten, reagieren andere mit körperlichen und psychischen Symptomen, die darauf hinweisen, dass die Belastung des Ereignisses noch anhält.

    Typische Reaktionen sind zum Beispiel ein erhöhter Herzschlag, Schweißausbrüche, extreme Muskelanspannung, ein unruhiger Schlaf, Ängste, Konzentrationsstörungen oder eine erhöhte innere Anspannung. Die Gedanken kreisen um die belastende Situation und dem Gefühl anfänglicher Betäubung folgen wechselnde Gefühle von Angst, Ärger, Verzweiflung und Trauer.

    Das Beschwerdebild beginnt meist unmittelbar nach dem auslösenden Ereignis und bildet sich meist bis 48 Stunden nach dem Ereignis zurück. In einigen Fällen halten die Symptome länger als 4 Wochen an und führen zu psychischer oder sozialer Beeinträchtigung mit der Notwendigkeit einer psychotherapeutischen Behandlung.

     

    Unser Angebot umfasst:

    Beratung und Information

    Erfassen individueller Belastungsfaktoren

    Hilfe im Umgang mit akuten Belastungssymptomen

    Förderung individueller Bewältigungsmöglichkeiten

    Psychodiagnostik (Interviews, Fragebögen) und Indikationsstellung für weiterführende psychotherapeutische Unterstützung

    Ambulante Gruppenpsychotherapie

    Soziale Beratung

     

    Terminvereinbarung:

    Einen persönlichen Termin in unserer Klinik können Sie über das Sekretariat des Bereiches Stationäre Psychotherapie vereinbaren.

     

    Wichtiger Hinweis für die Zeit der COVID-19 Pandemie!

    Aufgrund des aktuell bestehenden Infektionsrisikos finden Beratung und Behandlung bis auf weiteres nur telefonisch oder per E-Mail statt. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Aktuelle Themen:

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