AG Molekulare Kardiologie & Zelluläre Funktionsdiagnostik

Leiter

Dr. Vera Paar, BSc MSc
(email: v.paar@salk.at)


Inhalte 

"Die Voraussetzung für Wissen ist die Neugier.“
Jacques-Yves Cousteau (1910-1997)

Diesem Leitspruch folgend widmet sich unsere AG der grundlagenwissenschaftlichen Erforschung der Ätiologie unterschiedlichster kardialer Erkrankungen. Da Herzerkrankungen eine der häufigsten Todesursachen weltweit darstellen und diese zumeist mit kardialen Arrhythmien einhergehen, rücken letztere und die Evaluierung ihrer zugrundeliegenden Ursachen in den Fokus unserer Forschungen.

Zu diesem Zweck fokussiert sich unsere AG auf klinisch relevante Fragestellungen, welche grundlagenwissenschaftlich untersucht werden. Wir arbeiten eng multidisziplinär zusammen (Naturwissenschaftler und Mediziner), um den Bogen zwischen Grundlagenwissenschaft und den klinischen Anwendungsmöglichkeiten zu schaffen. Für den besten wissenschaftlichen Output gibt es neben den u.g. Kooperationspartnern auch abteilungsintern einen regen Austausch und eine intensive Zusammenarbeit zwischen den AG.

In unserem Labor wird eine große Bandbreite an molekular-medizinischen Methoden angewendet. Insbesondere steht die zelluläre Funktionsdiagnostik mit Calciumfluoreszenz-Messverfahren zur Messung von Ionenkanalströmen in Herzmuskelzellen im Vordergrund. Zudem finden proteinbiochemische, molekulargenetische und histologische Methoden Anwendung. Neben präklinischer Forschung werden auch wissenschaftlich und klinisch relevante Daten am Patientenbett erhoben, um die gewonnenen Ergebnisse schnell in die klinische Praxis übertragen zu können. Es besteht dabei eine enge Anbindung an andere Kliniken und Forschungsgruppen der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität und der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg sowie an internationale Kooperationspartner, welche mit einer optimalen wissenschaftlichen Vernetzung einhergeht.

Das Endziel unseres Bemühens ist es, mit Hilfe eines multidisziplinären Ansatzes die Pathogenese von rhythmologisch relevanten Herzerkrankungen zu erforschen, um aus den gewonnenen Erkenntnissen den Patienten in weiterer Folge eine optimale Therapiestrategie anbieten zu können.

Forschungsschwerpunkte und laufende Projekte

  • Pathophysiologische Genese von postoperativen Vorhofflimmern
  • Veränderungen des elektrophysiologischen Substrats bei Herzinsuffizienz mit erhaltener linksventrikulärer Funktion
  • Effekt von SGLT-2 Inhibitoren auf das zelluläre Calcium-Handling bei Diabetischer Kardiomyopathie
  • Mitochondriale Proteine als Regulatoren von kardialen Arrhythmien
  • Kalzifizierung von Aortenklappen
  • Kardiale Veränderungen bei Alzheimer und Einfluss von Omega-3 Fettsäuren ergänzter Ernährung
  • Einfluss von Schwerelosigkeit und kosmischer Strahlung auf das Herz
  • Untersuchung des inflammatorischen Milieus als Reaktion auf unterstützende Wundheilungs-Applikationen


Kooperationen

PMU/SALK

  • Forschungsprogramm für experimentelle Ophthalmologie und Glaukomforschung, Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg
  • Institut für Anatomie und Zellbiologie, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Nürnberg
  • Universitätsinstitut für Anatomie und Zellbiologie Salzburg, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg
  • Institut für Molekulare Regenerative Medizin, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg


Gerne können wir internen und auch externen Studierenden der Humanmedizin oder der Naturwissenschaften die Möglichkeit der Mitarbeit an Projekten unserer Forschungsgruppe

National und international

  • Naturwissenschaftliche Fakultät der Paris Lodron Universität Salzburg
  • Innere Medizin: Schwerpunkt Kardiologie, Nephrologie und Intensivmedizin, Salzkammergut Klinikum, Vöcklabruck
  • Institut für klinische Pathologie, Salzkammergut Klinikum, Vöcklabruck
  • Klinische Abteilung für Innere Medizin II, Kardiologie, Nephrologie und internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Wiener Neustadt
  • Gesundheits- und Rehabilitationszentren Moorheilbad Harbach und Lebens.Resort Ottenschlag
  • Center for Space Medicine and McGowan Institute for Regenerative Medicine, University of Pittsburgh
  • Department of Gene Technology, SciLifeLab Stockholm, KTH Royal Institute of Technology, School of Engineering Sciences in Chemistry, Biotechnology and Health (CBH)

 

Forschungsdatenbank PMU

PubMed

                      

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Letzte Änderung: 24.03.2025
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