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Wenn's weh tut!
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Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 64.200 stationäre, 9300 tagesklinische und 1,2 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.
Gewidmete Medizinstudienplätze an der Medizinischen Universität Innsbruck (w/m/d)
Aufgabenbereich
Studierende gewidmet, die bereit sind, als Ärztinnen und Ärzte im öffentlichen Gesundheitssystem zu arbeiten. Das sieht eine gesetzliche Regelung vor, die im Universitätsgesetz normiert ist.
Auch im Studienjahr 2026/2027 wurden dem Land Salzburg vier dieser speziell gewidmeten Studienplätze an der Medizinischen Universität in Innsbruck für die Sicherstellung der öffentlichen Gesundheitsversorgung zugeteilt.
Angehenden Ärztinnen und Ärzten, die sich bereit erklären, künftig in den Salzburger Fondsspitälern (das sind die Salzburger Landeskliniken mit den Standorten Uniklinikum Salzburg, Landesklinik Hallein, Landesklinik St. Veit und Landesklinik Tamsweg/Barmherzige Brüder Salzburg/Krankenhaus Oberndorf/ Kardinal-Schwarzenberg Klinik in Schwarzach/Tauernkliniken mit den Standorten Zell am See und Mittersill) oder als Amtsärztin oder Amtsarzt (öffentlicher Gesundheitsdienst) tätig zu werden, erhalten während der Studienzeit ein attraktives Ausbildungsgeld.
Welche Leistungen bietet das Salzburg-Stipendium?
- Das Land Salzburg leistet ein Ausbildungsgeld in der Höhe von 1.069,-- Euro (zwölf Mal pro Jahr, valorisiert)
- Klimaticket Junior oder Version Classic-Österreich im Wert von derzeit 1.050,-- Euro bzw. 1.400,-- Euro pro Jahr
- Job-Zusage für eine Ausbildungsstelle und Stelle als Fachärztin oder Facharzt im öffentlichen Gesundheitsbereich im Bundesland Salzburg
Welche Verpflichtungen bringt das Salzburg-Stipendium mit sich?
- Erfolgreicher Abschluss des Studiums der Humanmedizin an der Medizinischen Universität in Innsbruck innerhalb von sechs Jahren ab Studienantritt (maximal vier Toleranzsemester möglich, zwei davon mit Ausbildungsgeld).
- Über den aktuellen Studienstatus ist regelmäßig ein Nachweis zu erbringen.
- Absolvierung der Basisausbildung und der Ausbildung als Fachärztin bzw. Facharzt oder Allgemeinmedizinerin bzw. Allgemeinmediziner in der öffentlichen Gesundheitsversorgung im Bundesland Salzburg (Fondskrankenanstalt).
- Fünf Jahre als ausgebildete Fachärztin bzw. ausgebildeter Facharzt oder Allgemeinmedizinerin bzw. Allgemeinmediziner in der öffentlichen Gesundheitsversorgung (Fondskrankenanstalt oder öffentlicher Gesundheitsdienst) im Bundesland Salzburg in Vollzeitbeschäftigung zu arbeiten.
- Für den Fall, dass die vertraglich vereinbarten Rahmenbedingungen nicht eingehalten werden, ist eine Rückerstattung der Ausbildungsvergütung sowie in bestimmten Fällen eine vertraglich festgesetzte Pönale vorgesehen.
- Es darf auch darauf hingewiesen werden, dass Tätigkeiten als Vertragsärztin bzw. Vertragsarzt oder Wahlärztin bzw. Wahlarzt sowie Tätigkeiten in einem anderen Bundesland oder im Ausland nicht auf die Tätigkeitsverpflichtung angerechnet werden können.
Der Weg zum Salzburg-Stipendium
- Im Rahmen eines persönlichen Hearings trifft eine Hearing-Kommission die Vorauswahl.
- Positive Teilnahme am MedAT (Zulassungstest) am 3. Juli 2026 in Innsbruck (Anmeldefrist für MedAT bis 31. März 2026).
- Die Stipendien werden anhand der Ergebnisse beim MedAT („gewidmeter Studienplatz“ gemäß Universitätsgesetz) und der persönlichen Eignung zugeteilt. Konkret kommen Personen, die eine Ausbildungsvereinbarung mit den SALK abschließen und zumindest gleich gut wie oder besser als 75 Prozent der Testteilnehmenden abgeschnitten haben ("Subquote"), für einen gewidmeten Studienplatz in Frage. Mit Personen, die in die "normale Quote" fallen, kommt kein Vertrag zustande.
Welche Unterlagen werden benötigt?
- Motivationsschreiben
- Lebenslauf
- Nachweis über eventuell vorhandene ehrenamtliche Tätigkeiten
- Staatsbürgerschaftsnachweis oder Kopie des Reisepasses
- Reifeprüfungszeugnis falls vorhanden
- Jahreszeugnisse der letzten vier Schulstufen (Oberstufe)
- Bestätigung über die erfolgreiche Anmeldung inklusive Bezahlung des MedAT-Tests in Innsbruck
Fachliche Anforderungen
- Reifeprüfung bzw. kurz vor dem Abschluss
Persönliche Anforderungen
- Zuverlässigkeit
- Teamfähigkeit
- Flexibilität
- Kommunikationsfähigkeit
Wünschenswerte Anforderungen
- Ehrenamtliche Tätigkeiten
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