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Wenn's weh tut!
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Krebsforschungslabor der Universitätsklinik für Innere Medizin 3
Müllner Hauptstraße 48
A-5020 Salzburg
Gebäude C
Eingang C5
Ebene 1. Stock
Universitätsklinik für Innere Medizin III, mit Hämatologie, internistischer Onkologie, Hämostaseologie, Infektiologie, Rheumatologie und Onkologisches Zentrum
Krebsforschungslabor der Universitätsklinik für Innere Medizin 3
Müllner Hauptstraße 48
A-5020 Salzburg
Gebäude C
Eingang C5
Ebene 1. Stock
Krebserkrankungen sind bösartige Gewebewucherungen, bei denen Zellen genetische und epigenetische Veränderungen ansammeln, die zu einem unkontrollierten Wachstum und Ausbreitung im Körper führen. Trotz großer Fortschritte in der Behandlung von Krebserkrankungen stellen Tumorheterogenität und Therapieresistenz eine zentrale Herausforderung für die moderne Medizin dar. Unser Krebsforschungslabor versucht die molekularen, biologischen und immunologischen Grundlagen von Krebserkrankungen besser zu verstehen mit dem Ziel, optimierte diagnostische und therapeutische Strategien zu ermöglichen.
Kontakt: +43 (0)5 7255-25843
Leitung
Unser Labor beheimatet verschiedene Arbeitsgruppen die synergistisch unterschiedliche Forschungsschwerpunkte zum Thema Krebs untersuchen. Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf der Heterogenität von Krebszellen und die damit verbundene klonale Evolution von Tumoren, auf die Interaktion von Krebszellen mit anderen Körperzellen (vor allem Immunzellen) innerhalb eines komplexen Umfelds (Tumormikroumgebung) und auf die Therapieresistenz. Wir untersuchen dabei die molekularen Grundlagen der Diversifizierung von Krebszellen auf Genom-, Transkriptom- und Proteinebene und wie sich dies auf die Reorganisation der Tumormikroumgebung und schließlich auf die Selektion einzelner Zellklone auswirkt. Dieser Prozess der klonalen Evolution von Krebszellen ist dabei eng mit der “Immunflucht” (das körpereigene Abwehrsystem aus Immunzellen kann die Krebszellen nicht mehr erfolgreich bekämpfen) sowie der Selektion von therapieresistenten Zellen verbunden, die mitunter zum Wiederauftreten der Erkrankung führt. Ein zentrales Ziel unserer Forschung ist, durch Integration experimenteller Daten mit KI- und Bioinformatik gestützter Analyse hochdimensionaler Datensätze (Multiomics) komplexe biologische Muster zu entschlüsseln, die die Entwicklung wirksamer, individuelle Behandlungsstrategien ermöglichen.