Orthognathie-Ambulanz

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Wenn's weh tut!

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Orthognathie-Ambulanz
Standort
Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Ambulanz für Dysgnathie der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Landeskrankenhaus Salzburg
Müllner Hauptstraße 48
A-5020 Salzburg
Gebäude G
Eingang 2
Über unsere Einrichtung

Ein harmonisches Gesicht und ein funktionierendes Gebiss sind eng miteinander verbunden. Wenn Ober- und Unterkiefer nicht ideal zusammenpassen, kann dies weitreichende Folgen haben. Neben Problemen beim Kauen, Abbeißen oder Sprechen leiden viele Betroffene unter Kiefergelenksbeschwerden, Nackenverspannungen oder sind mit ihrem Erscheinungsbild nicht zufrieden.

Wir bieten das gesamte Spektrum der operativen Korrektur dieser Fehlstellungen. Unser Ziel ist es, Ihnen ein beschwerdefreies Kauen, ein harmonisches Profil, einen offenen Atemweg und ein neues Lebensgefühl zu schenken.

Ob Vorbiss (Antemandibulie, Progenie), Rückbiss (Retromandibulie, Retrogenie), ein offener Biss oder Asymmetrien des Gesichtes: Wir korrigieren Fehlstellungen der Kiefer in enger Absprache mit Ihrer behandelnden Kieferorthopädin / Ihrem behandelnden Kieferorthopäden. Durch präzise Verlagerungen des Ober- und/oder Unterkiefers bringen wir Ihre Zähne perfekt zusammen und harmonisieren gleichzeitig Ihre Gesichtsproportionen.

Starkes Schnarchen und Atemaussetzer im Schlaf (OSAS (Obstructive Sleep Apnea Syndrome) - Schlafapnoe) schränken die Lebensqualität massiv ein und bringen auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko mit sich. Wenn konservative Therapien wie die CPAP-Maske nicht vertragen werden, bieten wir mit dem sogenannten Maxillomandibulären Advancement (MMA) eine ursächliche Lösung. Durch eine chirurgische Vorverlagerung des Kieferkomplexes erweitern wir die oberen Atemwege dauerhaft. Der Luftstrom wird mechanisch befreit – für einen gesunden, erholsamen Schlaf ohne Maske.

Eine Kieferumstellung ist ein geplanter, routinierter Eingriff. Dennoch ist es beruhigend zu wissen, dass Sie sich in den Händen eines universitären Spitzenzentrums befinden.

  • Drei Experten, eine gemeinsame Leitung: Ihre Behandlung wird von Beginn an von unserem erfahrenen Oberarzt-Team (PD Dr. Brandtner, Dr. Dr. Steiner, MSc, Dr. Römhild) persönlich geplant und durchgeführt.
  • Virtuelle 3D-Simulation: Dank modernster Software simulieren wir die Operation vorab millimetergenau am Computer.
  • Bestmögliche Sicherheit: Als Universitätsklinikum bieten wir Ihnen rund um die Uhr die vollumfängliche medizinische Infrastruktur, modernste Intensivmedizin und ein interdisziplinäres Team für Ihre lückenlose Sicherheit.

  1. Erstvorstellung & Beratung: Sie kommen mit einer Überweisung Ihrer KieferorthopädIn oder Ihrer SchlafmedizinerIn in unsere Spezialambulanz. 
  2. Kieferorthopädische Vorbereitung: Ihre KieferorthopädIn bringt die Zähne mithilfe einer Zahnspange in die optimale Position für die spätere Kieferverschiebung.
  3. Die digitale OP-Planung: Wir erstellen präzise 3D-Aufnahmen. Am Computer planen wir die exakte Bewegung Ihrer Kiefer und stellen im hauseigenen 3D-Druck-Labor individuelle OP-Splints her.
  4. Die Operation & Betreuung: Der Eingriff erfolgt in Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) schonend durch die Mundhöhle (ohne sichtbare Narben im Gesicht) während eines meist kurzen stationären Aufenthalts. Dabei kommen minimalinvasive Techniken und feine Ultraschallsägen zum Einsatz. Bei Bedarf steht eine intraoperative 3D-Bildgebung und Navigation zur Verfügung. Begleitend zur Operation werden medikamentös und durch spezielle Kühlmasken Schmerzen, Schwellung, Blutung und Übelkeit auf ein Minimum reduziert (ERAS-Konzept (Enhanced Recovery After Surgery). Sie können Ihren Mund direkt nach der Operation mit Einschränkung öffnen (keine „Verschnürung“). Die ersten Tage nach Operation bekommen Sie flüssige Kost, dann weiche Kost.Nach Entlassung finden regelmäßig ambulante Kontrollen statt. 

Die Abrechnung erfolgt für Umstellungsosteotomien über alle Österreichischen Krankenkassen ohne vorherige Bewilligung. Außerdem können wir mit den meisten Deutschen Krankenkassen abrechnen. Eine vorherige Bewilligung ist unbedingt erforderlich und erfolgt in der Regel gemeinsam mit Ihrer Kieferorthopädin / Ihrem Kieferorthopäden. Auch eine Privatabrechnung ist möglich.

Manche Leistungen, wie z. B. das Setzen von kieferorthopädischen Schrauben, stellen eine reine Privatleistung dar. Sie werden mittels Heilkostenplan über die genauen Kosten informiert.

Leitung

Christian Brandtner
Oberarzt
Priv.Doz. Dr.med.univ. Christian Brandtner
Christoph Steiner
Oberarzt
Dr.med.dent. Dr.med.univ. Christoph Steiner, MSc
Hannes Römhild
Oberarzt
Dr.med.univ. Hannes Römhild

Zuweiserinformationen

Kollegiale Partnerschaft auf universitärem Niveau: Hand in Hand für den optimalen Patientenerfolg

Die erfolgreiche Behandlung komplexer Dysgnathien ist Teamarbeit. Sie als KieferorthopädIn und wir als MKG-Chirurgen bilden eine untrennbare Symbiose, um für unsere gemeinsamen Patienten das funktionell und ästhetisch beste Ergebnis zu erzielen.

Grundsätzliches bei Vorstellung zur OP

  • Mitgabe von aktuellen Modellen in Druck oder Gips, um beurteilen zu können, ob eine satte Zielokklusion intraoperativ einstellbar ist
  • Vorstellung zur OP-Planung:
  • Optimierte Mundhygiene
  • Abgeschlossene Zahnbewegungen – keine aktiven Elemente wie Ketten und Federn
  • Untere Weisheitszähne mindestens 4 Monate zuvor entfernt
  • Sämtliche Aufbisse, Bite-Turbos, Palatinalbögen, palatinale/linguale Knöpfe, etc. entfernt
  • Stabile Drahtbögen eingebracht
  • Bei nicht selbst ligierenden Brackets Bögen mit Drahtligaturen einligiert, nicht mit Elastics (aus Hygiene- und Stabilitätsgründen)
  • Ausreichend Häkchen im Seitzahngebiet bis in die 7er-Regionen angebracht, sofern nicht auf den Brackets vorhanden
  • Bei Lingual- oder Alignerbehandlung: Ausreichend viele Metall-Knopfbrackets frontal und seitlich geklebt. Keine zahnfarbenen Knöpfe, da diese im Rahmen der intermaxillären Fixation splittern.

Unsere Spezial-Einrichtungen

Unser Bettenbereich