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Wenn's weh tut!
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Arbeitssicherheit ist mehr als Brandschutz
Der Umbau im radiopharmazeutischen Labor an der Universitätsklinik für Nuklearmedizin, die Arbeitsplatzevaluierungen in diversen Laboren, der Umgang mit Formaldehyd oder Zytostatika, Stoffen, die krebserzeugend oder erbgutschädigend sein können, sind nur einige Beispiele dafür, wo Thomas Schuhbeck beratend als Sicherheitsfachkraft tätig wird. Er bringt umfassende Erfahrung aus der chemischen Industrie mit, war an der Entwicklung verschiedener Baustoffe beteiligt und hält einige Patente. Arbeitssicherheit wurde schließlich im Zuge eines Betriebsüberganges zu seinem Spezialgebiet. Seit Oktober 2024 engagiert er sich am Uniklinikum Salzburg mit großem Einsatz als Sicherheitsfachkraft. „Die Salzburger Landeskliniken bieten das volle Spektrum an Aufgaben für die Arbeitssicherheit, das macht auch den Reiz aus. Die drei Säulen unserer Abteilung sind der Brandschutz, der Arbeits- und Gesundheitsschutz, den man als Sicherheitsfachkraft abdeckt, und die Patientensicherheit, für die der Technische Sicherheitsbeauftragte zuständig ist. Wir alle sorgen dafür, dass Prävention in Sicherheitsfragen gelebt werden kann und im Notfall Ansprechpartner da sind.“
Das Team am Uniklinikum umfasst mit dem Leiter Christian Welles acht Personen. „Wir sind alle Generalisten mit einem breiten Spektrum an Themen und Aufgaben und wir sind Spezialisten – jeder mit Schwerpunktthemen. Meine Spezialthemen sind die Arbeitsstoffe und der Explosionsschutz. Von der Verwaltung bis zum Labor, von den Werkstätten bis zum OP begleitet der Sicherheitstechnische Dienst die Mitarbeitenden. Letztlich sind wir beratend tätig, für die Umsetzung von Vorkehrungen und Maßnahmen sind die Vorgesetzten zuständig. Wir sind fachlich weisungsfrei und handeln gemäß gesetzlichen Vorgaben“, erläutert Thomas Schuhbeck. Von der Anfrage zur richtigen Kennzeichnung von Räumen, der korrekten Auswahl der persönlichen Schutzausrüstung (PSA), der Erweiterung von Lagermengen bei gefährlichen Arbeitsstoffen bis hin zur umfassenden Begleitung von Neubauten reichen die Fragestellungen, kein Tag ist wie der andere.“
Verschiedenste Gesetze und Verordnungen bilden die Grundlage für den Arbeitsschutz. So etwa das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz und dessen nachfolgende Verordnungen, u.a. die Arbeitsstättenverordnung und die Verordnung Persönliche Schutzausrüstung.
Eine gute Zusammenfassung zur Sicherheit am Arbeitsplatz im Uniklinikum Salzburg bietet die Sicherheitsfibel mit allen wichtigen Telefonnummern und Informationen.
„Es bewegt sich Vieles, das Bewusstsein für die Sicherheit am Arbeitsplatz muss jedoch noch stärker in den Köpfen verankert werden. Es geht schließlich um die Sicherheit der Mitarbeitenden und Patienten“, erklärt Thomas Schuhbeck.
Thomas Schuhbeck betont auch die Vorbildfunktion, die man als Sicherheitsfachkraft und Brandschutzbeauftragter hat. Arbeitssicherheit beginnt – ob im privaten oder beruflichen Leben – bei jedem Einzelnen im Kopf. Die Energie für seine Aufgaben holt er sich in der Natur, beim Radfahren, Mountainbiken und Berggehen. Auch die Waldarbeit trägt zu seiner Entspannung bei.
- Ausbildung zum Chemielaboranten in einem Chemiewerk
- Technikerschule in Gendorf/Deutschland
- Verschiedene Funktionen in großen Chemiewerken, zuletzt in der Forschung und im Scale up (Maßstabsvergrößerung der Herstellungsverfahren) mit Schwerpunkt Bauchemie
- 2012/2013 Längere Auslandseinsätze in Italien, Indien und in Asien
- Langjähriger Sanitäter im Rettungsdienst und aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr
- 2024 Dienstantritt in den Salzburger Landeskliniken
Arbeitssicherheit ist mehr als Brandschutz
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