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Wenn's weh tut!
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Kindergartenpädagoge und Autor
„Wir sind ein Klimabündniskindergarten und ein Kindergarten der Lebendigkeit, Kreativität und Freundschaft. Bei uns wird ein freundlicher Umgang miteinander großgeschrieben und die Kinder sollen schon früh lernen, was Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit sind“, erklärt Christoph Koca, interimistischer Leiter der Kindergartengruppen am Campus LKH.
„Für die Eltern in den Salzburger Landeskliniken als größter Arbeitgeber im Bundesland sind wir systemrelevant. Wir decken die langen Betriebszeiten ab, haben das ganze Jahr über von sechs bis 19 Uhr geöffnet, auch in den Ferien. Wir betreuen, fördern und begleiten Kinder ab dem ersten Lebensjahr bis zum Ende der Volksschulzeit in Kleinkind-, Kindergarten- und Hortgruppen. Die Kinder stehen bei uns im Mittelpunkt. Die Hortkinder können schon vor Schulbeginn kommen, werden von uns in die Schule geschickt, und am Nachmittag begleiten wir sie bei den Hausaufgaben, sodass alles erledigt ist, wenn sie abgeholt werden.“
Insgesamt 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um 136 Kinder in sieben Gruppen am Standort LKH. „Es stehen große Gartenflächen und viel Freiraum zur Verfügung, demnächst bekommen wir zusätzliche Räumlichkeiten im Luisenheim dazu, die wir regelmäßig bespielen werden“, so Koca. Eine Kommission entscheide darüber, wer aufgenommen wird. Freilich könnten nicht alle Interessenten aus dem großen Einzugsgebiet einen Platz erhalten. „Es macht sehr viel Spaß, in unserem Team zu arbeiten, und die SALK ist ein toller Arbeitgeber“, zeigt Christoph Koca sich begeistert.
Christoph Koca durchlief die Ausbildung zum Kindergarten- und Hortpädagogen und studierte anschließend in Wien Publizistik, Geschichte und Politikwissenschaften. Nach der Geburt der Tochter übersiedelte er wieder nach Salzburg und begann an den Salzburger Landeskliniken als Hortpädagoge. 2022 übernahm er die Leitung des Horts und kürzlich interimistisch die aller Kindergarten- und Hortgruppen. Koca ist Teil des Leitungsteams um Anja Strasser. „Unsere Aufgaben sind vielfältig. Wir erledigen Verwaltungsarbeiten, erstellen Dienstpläne, geben pädagogische Inputs und veranstalten Sommerfeste und Frühlingsbazare. Wir ermöglichen den Kindern immer wieder Einblicke in das Geschehen im Krankenhaus. Wichtig sind uns auch Umweltfragen, so haben wir etwa den Recyclinghof mit den Kindern besucht. Derzeit arbeiten wir an einem Kinderschutzkonzept.“
Der vielseitige Geisteswissenschaftler ist passionierter Pädagoge, aber auch nebenberuflich Fremdenführer und Autor. Immer wieder stellt er Bezüge zu seinem Arbeitgeber her. So hat er bereits Führungen durch den Skulpturengarten am Campus LKH für das Salzburg Museum angeboten. Sein Buch „Salzburg zum Staunen – Superlative | Originale | Entdeckungen“ über architektonisch interessante, besondere Gebäude jüngerer Zeit erschien im Anton Pustet Verlag und wurde sogar in der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ rezensiert. Besonderheit: Auch das ZWG am LKH mit der größten Küche Westösterreichs kommt im Buch vor. Man erfährt, dass es ab 1983 nach Plänen des Architekten Heinz Kugler auf 37 Meter langen Pfählen auf schwierigem Boden errichtet und 1990 in Betrieb genommen wurde. Das abstrakte Relief aus eloxiertem Aluminium an der Fassade stammt vom Künstler Hans Müller, seinerzeit Mitglied der „Gruppe 73“. Das nächste „Salzburg zum Staunen“-Buch wird sich um Kirchen und Gotteshäuser drehen. „Neben Fußballspielen und Laufen ist mein Zweitberuf mein Hobby“, lächelt Christoph Koca.
- Ausbildung zum Kindergarten- und Hortpädagogen
- Studium Publizistik, Geschichte und Politikwissenschaften in Wien
- 2018 Ausbildung zum Fremdenführer
- 2022 Hortleiter am Kindergarten der Salzburger Landeskliniken
- Interimistischer Leiter der Kindergartengruppen am Campus LKH
- 2025 erschien das Buch „Salzburg zum Staunen – Superlative | Originale | Entdeckungen“ im Verlag Anton Pustet
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